Grünes Licht für umstrittenes Kraftwerk

Die Baselbieter Regierung hat das umstrittene Birs-Kraftwerk Grossmatt in Zwingen abgesegnet. Die Interessen an erneuerbaren Energien gewichtete sie dabei höher als diejenigen der Fischerei.

Das Interesse an der Förderung erneuerbarer Energien ist grösser als dasjenige der Fischerei. So jedenfalls hat die Baselbieter Regierung entschieden, als sie sich mit dem Birskraftwerk Grossmatt der EBL beschäftigt hat. Sie schreibt aber einen Fisch-Auf- und -Abstieg für die durch das Kraftwerk notwendige neue Staumauer vor.

Die Konzessionserteilung steht unter dem Vorbehalt, dass die Einsprache-Abweisung rechtskräftig wird, schreibt die Regierung. Ob die Naturschützer ihren hartnäckigen Widerstand nun aufgeben, ist indes noch offen. Nächste Instanz ist das Kantonsgericht, letzte Instanz dann das Bundesgericht.

Auch Baugesuch einen Schritt weiter

Gleichzeitig mit der Konzessionserteilung hat das Bauinspektorat alle Einsprachen gegen das Baugesuch für das Kraftwerk abgelehnt, wie dieses ebenfalls am Dienstag mitteilte. Ein Teil der Kritik decke sich mit Auflagen, die dem Projekt von Amtes wegen gemacht würden, war beim Bauinspektorat zu erfahren. Andere Anliegen habe die EBL in genügender Weise selber aufgenommen.