Gute Noten für das Basler Rheinwasser

Das Kantonslabor hat über die Sommermonate 21 Messungen an sieben verschiedenen Stellen an der Birs, dem Rhein und der Wiese durchgeführt. Die Skala geht von A (gut) bis D (schlecht). Die durchschnittliche Qualität des Fliessgewässers in Basel liegt bei B.

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Bildlegende: Wasserqualität auf der Kleinbasler Seite ist besser als auf der Grossbasler Seite. Keystone

Die Wasserqualität im Rhein, der Birs und der Wiese sind über die letzten Jahre grundsätzlich konstant geblieben.

Auffallend ist, dass das Rheinwasser auf Kleinbasler Seite sauberer ist als das auf der Grossbasler Seite. «Das Wasser aus der Birs ist grundsätzlich verschmutzter», sagt Peter Brodmann vom Kantonalen Labor. «Und aufgrund der Strömung fliesst es eher der Grossbasler Seite entlang.»

Das Kantonale Labor hat während des Sommers 21 Messung durchgeführt. Die Birs beim Birsköpfli, der Rhein beim Breite-Bad, der Münsterfähre und dem St. Johann-Bad erhält die durchschnittliche Note B. Dies bedeutet, dass aufgrund der Anzahl Bakterien «eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zu erwarten ist.»

Die Wiese auf der Höhe der Weilstrasse bekommt nur die Note B-C. Das heisst, dass gesundheitliche Beeinträchtigung «nicht auszuschliessen ist».

Grundsätzlich beurteilt das Basler Kantonslabor die Wasserqualität im fliessenden Gewässer in Basel als «deutlich besser» als im Vergleich zum Vorjahr. Die vielen heissen Tagen hätten zum guten Resultat beigetragen, sagt Peter Brodmann.