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Basel Baselland Handschlag-Verweigerer von Therwil erheben Beschwerde

Die zwei Schüler wollen ihren Lehrerinnen weiterhin aus religiösen Gründen nicht die Hand geben. Dies, obwohl der Schulrat Therwil entschieden hat, dass der Handschlag Pflicht ist und die Schüler deshalb bestraft hat. Gegen diesen Entscheid erhebt die Familie der Schüler Rekurs beim Regierungsrat.

Schüler, der aufstreckt.
Legende: Therwiler Schüler will seine Hand nur zum Aufstrecken brauchen. Keystone

Die Leitung der Sekundarschule Therwil hat Mitte September angeordnet, dass die muslimischen Schüler Sozialeinsätze leisten müssen, weil sie sich nicht an die Regeln der Schule halten. Dagegen hat die Familie der Schüler nun fristgerecht Beschwerde erhoben beim Regierungsrat.

Der Regierungsrat muss nun als nächste Instanz in dieser Frage entscheiden. Die Haltung von Bildungsdirektorin Monica Gschwind sei jedoch klar, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Sie wolle den Handschlag durchsetzen «ohne Wenn und Aber». Dies habe sie am Donnerstag auch im Baselbieter Landrat nochmals bekräftigt.

Um künftig auch rechtliche Klarheit zu haben, möchte die Bildungsdirektion überdies nun das Baselbieter Bildungsgesetz ändern.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

59 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Die Reaktionen hier zeigen, dass die querulantische Familie ihre Hauptziele erreicht hat: Aufmerksamkeit und Polarisierung. Und die hunderten von Likes (so viele Forumsleser gab es noch nie) liefern zusätzliche Bestätigung. Gratulation an alle "Likers"; einfältiger hätte man nicht in die Falle tappen können!
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  • Kommentar von Philippe Eiselen (philippe Eiselen)
    Kuerzlich wollte eine Frau mir zum Abschied drei Kuesse geben. Ich gab Ihr nur einen. Ist das ein Vergehen? Nein, einen Einzelfall dermassen aufzublasen ist Volkshetzerei und instrumentalisierung! Medien vermitteln Skandale weil sich das noch gut verkauft. Auch muss gesagt sein, dass solcherlei Konflikte einen ganz anderen Hintergrund haben als jener der Sitten, naemlich dass die Wirtschaft wachsen soll, waehrend die demographische Entwicklung ruecklaufig ist, daher brutale Migration.
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  • Kommentar von Heinrich Abendland (Demokrat)
    Mal ne Frage, ist es möglich dass die Schweiz solche Unruhe Stifter ausweisen kann?
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Können schon, aber im Bundesrat sitzt ein Bremsklotz.
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    2. Antwort von Astrid Meier (Swissmiss)
      Welche Unruhe? Mich beunruhigt es nicht, wenn zwei, in Zahlen 2! Schüler sich von ihrer Lehrerin mit der Hand auf dem Herzen und einem kleinen Bückling verabschieden, anstatt mit einem Handschlag.
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    3. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Frau Zelger, bislang nennt sich die Schweiz "Rechtsstaat" ... Für'ne Ausweisung muss schon was Handfestes vorliegen - das wird man beim Verweigern des Händedrucks ja nicht gerade sagen können ...
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