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Basel Baselland Harter Winter führt zu einem rekordhohen Verbrauch von Streusalz

Die Schweizer Rheinsalinen lieferten zwischen November und März rund 230'000 Tonnen des Streugutes aus. Der bisherige Rekordwert lag bei 197'000 Tonnen und wurde im Winter 2009/2010 erreicht.

Die Schweizer Rheinsalinen hatten genügend Salz gebunkert, um die Gemeinden in der Region zu beliefern.
Legende: Die Schweizer Rheinsalinen hatten genügend Salz gebunkert, um die Gemeinden in der Region zu beliefern. Keystone

Nicht geknackt wurde der Monatsrekord. Dieser beträgt nach wie vor 83'000 Tonnen und war im Januar 2010 registriert worden. Mit 69'000 beziehungsweise 80'000 Tonnen wurden aber für die Monate Dezember und Februar neue Rekorde aufgestellt.

Zu Lieferengpässen kam es nie, waren doch Anfang Winter 330'000 Tonnen Salz vorrätig gewesen. Die Rheinsalinen hatten ihre Lagerkapazität in letzter Zeit erheblich ausgebaut und mit dem Saldome 2 den grössten Holzkuppelbau Europas in Betrieb genommen. Die Halle bietet Platz für mehr als 100'000 Tonnen Salz.

24-Stunden-Betrieb

Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, wurde Mitte Februar aber während einer Woche rund um die Uhr Auftausalz auf Lastwagen verladen. Der zusätzliche Beschaffungsmöglichkeit wurde von Werkhöfen und Strasseninspektoraten rege genutzt.

Die Schweizer Rheinsalinen fördern in Schweizerhalle BL und Riburg bei Möhlin AG aus je 30 Bohrlöchern zwischen 320'000 und 550'000 Tonnen Salz pro Jahr. Der Salzvorrat reicht noch für einige hundert Jahre. Maximal die Hälfte der Fördermenge wird als Streusalz verwendet.

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