«Ich werde den Match nicht sehen»

Am 18. Mai 2016 findet in Basel der Final der Europaleague statt. Seit eineinhalb Jahren ist Barbara Bigler, zusammen mit drei weiteren Kollegen aus dem FCB-Team, am Vorbereiten dieses Grossanlasses.

Seit Donnerstagabend ist klar, welche beiden Mannschaften sich am 18. Mai im UEFA-Final gegenüber stehen: Sevilla und Liverpool. «Für mich ist es ein Wunschfinal», sagt Barbara Bigler. Auf der einen Seite sehe sie den englischen Fussball sehr gerne. Auf der anderen Seite sei die spanische Liga auch sehr attraktiv. Darum: «Diese Begegnung lässt das Fussballherz höher schlagen».

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Barbara Bigler

Die 49-Jährige ist seit 25 Jahren beim FC Basel. Sie absolvierte eine KV-Lehre in einer Bank, wechselte danach zum FCB. Als persönlicher Höhepunkt mit dem FC Basel nennt Bigler den Aufstieg in die Nati A im Jahre 1994.

Zeit, um sich das Spiel anzuschauen, hat Bigler nicht. Das mache aber nichts, denn: «Wenn man eine solche Aufgabe wahrnimmt, dann weiss man, dass man keine Zeit zum Zuschauen hat.» Das sei bei den FCB-Heimspielen im Normalfall nicht anders, ergänzt Barbara Bigler.

Die vergangenen terroristischen Ereignisse rund um Paris und Brüssel haben auch Barbara Bigler bewegt. Beim Attentat in Paris während des Fussballspiels war ihr erster Gedanke: «Das könnte auch in Basel passieren.»