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Basel Baselland Im Basler Lehenmattquartier wachsen vier Hochhäuser in die Breite

Seit den 1960er Jahren ragen vier Wohntürme im Lehenmattquartier in die Höhe. Nun soll jeder Turm einen Anbau von je 18 Stockwerken erhalten. Die Hochhäuser wachsen in die Breite und zusätzliche 200 Wohnungen entstehen. Die Bauherrschaft will im Jahr 2018 mit den Bauarbeiten beginnen.

Die vier Wohntürme im Geviert Stadionstrasse / Gellertstrasse / Redingstrasse / Lehenmattstrasse prägen seit 55 Jahren das Bild des Lehenmattquartiers. Es sind vier sogenannte «Scheibenhochhäuser», wie sie in den 1960er Jahren gebaut und damals als moderne Wohnform gelobt wurden.

Architekturmodell mit den neuen Hochhausanbauten.
Legende: Auf dem Modell ist gut sichtbar, wo die Hochhausanbauten zu liegen kommen. zVg

Die Architekten «Morger + Dettli» fügen den Türmen nun je einen Anbau an. Die Hochhäuser wachsen in die Breite. Verfügte bisher jedes Hochhaus zwei Treppenhäuser, werden es in Zukunft drei Hauszugänge sein. Die Wohnkapazität pro Wohnturm wird um 50 Prozent ausgebaut. Insgesamt entstehen in der Überbauung, die neu den Namen «Albanteich-Promenade» trägt, 200 neue Wohnungen.

Die «Albanteich-Promenade» ist in Privatbesitz. Folgende Firmen sind beteiligt:

  • De Bary & Co
  • Assetimmo Immobilien-Anlagestiftung
  • Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft AG

Für die Grundeigentümer eignet sich die Anlage bestens für das sogennante verdichtete Bauen. «Die Anlage bietet ideale Voraussetzungen, ohne nachhaltige Beeinträchtigung der Wohnqualität für den grössten Teil der Mieterschaft», heisst es in einem Brief an die Mieterschaft. Die Bedingungen sollen für bestehende Mieter und Mieterinnen weiterhin die gleichen bleiben.

In den nächsten Tagen erfolgt die Planauflage des Projektes. Mit den Hochhausanbauten sollen gleichzeitig vier weitere Gebäude, die zur «Albanteich-Promenade» gehören, umgebaut oder saniert werden. Das Ladenzentrum Ecke Reding-/Lehenmattstrasse soll eine zusätzliche Etage erhalten. Es sind auch zusätzlich 200 Parkplätze geplant, grösstenteils unterirdisch angeordnet. Geplanter Baubeginn ist 2018.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Ursprünglich gebaut, dass alle recht viel Licht und Aussicht haben. Die Veränderungen bringen mit sich, dass viele Leute künftig eine schlechtere Wohnqualität hinnehmen müssen. Insbesondere in den unteren Stockwerken mit neu Häusern direkt vorne dran. Verdichtung mag gut sein aus raumplanerischer und umweltpolitischer Sicht. So leben möchte ich auf keinen Fall - obwohl immer noch viel, viel besser, als was Menschen in Frankreich oder Deutschland teilweise ertragen müssen!
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