In Basel ist verdichtet bauen ein Muss

Die Landressourcen im Stadtkanton sind beschränkt. Und um frei werdende Areale buhlt auch das Gewerbe, das sich zusehend verdrängt sieht. Deshalb muss ein Teil des notwendigen neuen Wohnraums über Verdichtung erreicht werden.

Im engen Stadtkanton Basel-Stadt könne man gar nicht anders, als verdichtet bauen, sagt der Leiter des kantonalen Planungsamts Martin Sandtner. Die Erlenmatt sei ein gutes Beispiel aus jüngster Zeit.

Verdichtet bauen heisse nicht einfach möglichst viele Leute auf engem Raum zusammenpferchen, sagt Sandtner weiter. Es bedeute in erster Linie, richtig mit einem bestehenden Raum umzugehen. Deshalb gebe es auch nicht ein Standardrezept. Im Schorenmattquartier gebe es von allem etwas: Hochhaus, genossenschaftlichen Wohnungsbau und auch Einfamilienhäuser mit kleinem Garten.

«Früher stand hier ein Verwaltungsgebäude der Novartis mit 600 Arbeitsplätzen. Jetzt gibt es Wohnraum für 750 bis 800 Personen», so Sandtner. «Hätte man nur Einfamilienhäuser gebaut, könnten hier höchstens ein Drittel so viele Personen wohnen.»