In Basel träumen die Fussballfans wieder von «magischen Nächten»

Mit dem Spiel gegen den bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad steigt der FC Basel in die Gruppenphase der Champions League ein. Um europäisch überwintern zu können, braucht es wohl einen Pflichtsieg im Startspiel.

Fussballspieler kämpfen um einen Ball. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am 4. November 2014 traf der FC Basel das letzte Mal auf Ludogorez Rasgrad. Keystone

Die Bulgaren sind in Basel fast so etwas wie alte Bekannte: denn die beiden Teams sind in der Champions League bereits viermal gegeneinander angetreten. Vor allem das Spiel im November 2014 bleibt den Baslern dabei in guter Erinnerung: zu Hause fertigten sie die Bulgaren mit 4:0 ab, dem bis heute höchsten Sieg in einem Gruppenspiel der Königsklasse. Das Hinspiel war allerdings 0:1 verloren gegangen.

Ein Sieg scheint Pflicht

Wollen die Basler ihr Minimalziel erreichen, braucht es auch heute im Heimspiel einen Sieg. Denn die anderen beiden Teams der Gruppe, Arsenal London und Paris St.Germain, gelten schon alleine aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Spielerkaders als Favoriten auf die Plätze 1 und 2.

Noch völlig offen ist, wie weit sich die geplante Reform des Europäischen Fussballverband UEFA ab 2018 auf eine Teilnahme des Schweizer Meister auswirkt. Die grossen Clubs erhalten mehr Startplätze unter den 32 Teams der Gruppenphase. Wie genau die übrigen Plätze verteilt werden, ist noch völlig offen und soll bis Ende Jahr geregelt werden, erklärt Peter Schnyder, SRF Sport-Redaktor im Gespräch.

(Regionaljournal Basel; 17.30 Uhr)