Initiative zu Basler Jugendpsychiatrie wird zurückgezogen

Das Initiativ-Komitee und die Universitären Psychiatrischen Kliniken UPK haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Die Initiative hatte Angebote in der Nähe des Kinderspitals UKBB gefordert.

Hauptgebäude der UPK Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auf das Gelände der UPK kommen nur die stationären jugendpsychiatrischen Angebote - die ambulanten bleiben im Zentrum. Juri Weiss

Ursprünglich wollten die UPK fünf der sechs über die Stadt verteilten Standorte mit jugendpsychiatrischen Angeboten auf ihrem eigenen Gelände in einem Neubau zusammenführen. Gegen diese Pläne wurde 2014 eine kantonale Initiative eingereicht. Diese forderte Angebote für Kinder und Jugendliche in der Nähe des Zentrums und des Universitären Kinderspitals UKBB.

Ambulante Angebote bleiben im Zentrum

UPK und Initiativ-Komitee haben sich nun in einem Kompromiss gefunden. Dieser sieht vor, dass die ambulanten Angebote der Poliklinik am Schaffhauserrheinweg an einen neuen Standort in der Stadt verlegt werden. «Damit ist das Hauptziel der Initiative erreicht», sagt Initiant Peter Schwob. Unter diesen Bedingungen könnten die Initianten einem Neubau für die stationäre Behandlung auf dem UPK-Campus zustimmen.

Wo genau das Ambulatorium hinkommen soll, ist noch unklar. Momentan würden geeignete Räume im Stadtzentrum gesucht, sagt UPK-Direktorin Anne Lévy. Finanziell werde diese Lösung kaum ins Gewicht fallen, da der Neubau nun kleiner und somit günstiger werde.

(Regionaljournal Basel, 17:30)