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Basel Baselland Jetzt bekommen Oberbaselbieter Bauern den Sparkurs zu spüren

Die Gemeinde Rothenfluh will das zerstückelte Landwirtschaftsland zusammenlegen und so das Bauernsterben stoppen. Doch dieses Projekt hat der Kanton jetzt gestoppt - aus finanziellen Gründen. Das sei aber erst der Anfang ,sagten die beiden Regierungsräte Thomas Weber und Anton Lauber.

REgierungsräte
Legende: In Rothenfluh sind die beiden Regierungsräte Weber und Lauber in einer ungemütlichen Situation. SRF/Klee

In der Oberbaselbieter Gemeinde Rothenfluh geben immer mehr Bauern das Bauern auf, weil die Umstände ungünstig sind. Das Landwirtschaftsland ist verstückelt und dadurch ist eine effiziente Bewirtschaftung schwierig.

Kanton hat kein Geld

Vor 10 Jahren hat darum ein so genannter «Meliorationsprozess» angefangen. Das heisst: Landstücke werden zusammengelegt und es entstehen neue Wegführungen. Nun stoppt der Kanton aber dieses Projekt. Er könne den Betrag in der Höhe von zwei Millionen Franken nicht mehr bezahlen. Grund ist die leere Staatskasse.

Paul Schaub, der Gemeindepräsident von Rothenfluh, kann diesen Entscheid nicht verstehen: «Für Rothenfluh ist es ein Jahrhundertprojekt», sagt Schaub und ergänzt: «Es ist kein kurzfristiger Furz.» SVP-Wirtschaftsdirektor Thomas Weber betont zwar, dass die Melioration in Rothenfluh notwendig sei, aber: «Dem Kanton geht es finanziell schlecht, so dass auch überzeugende Projekte zurückgestellt werden müssen.»

Die Regierung beschliesst am Wochenende weitere Sparmassnahmen, die nicht nur der Gemeinde Rothenfluh weh tun werden.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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