Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Basel-Stadt ein Vorbildkanton für den Klimaschutz in der Schweiz abspielen. Laufzeit 02:34 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 13.08.2019.
Inhalt

Kantonale Energiegesetze Klimaschutz: Basel-Stadt top, Baselland mit Nachholbedarf

Der WWF hat ein Ranking der Kantone zum Thema Klimaschutz erstellt. Die beiden Basel schliessen unterschiedlich ab.

Die Kantone machten zu wenig für den Klimaschutz, sagt der WWF Schweiz. Konkret geht es um die Sanierung von Gebäuden.

In einem Ranking gibt der WWF den beiden Basel unterschiedlich gute Noten. So steht Basel-Stadt an der Spitze. In Basel sollten nämlich Öl- oder Gasheizungen dank griffigen Vorschriften ganz verschwinden. «Da gilt der Grundsatz ‹Immer erst einmal überprüfen, ob nicht erneuerbar möglich ist›. Und ich muss als Hauseigentümer belegen, dass es wirklich finanzielle und/oder technisch nicht möglich ist», erklärt Elmar Grosse Ruse vom WWF.

Baselland ist beim Klimaziel weniger ambitioniert.
Autor: Elmar Grosse RuseExperte für Klima- und Energiepolitik WWF

Schlechtere Noten gibt es für den Kanton Baselland. Dieser habe seine Hausaufgaben beim Klimaschutz nicht gemacht. «Baselland ist beim Klimaziel weniger ambitioniert wie Basel-Stadt und bei den erneuerbaren Energien hätte Baselland weiter gehen können.» Das Baselbiet habe die Chance verpasst, mit einem neuen Energiegesetz griffige Massnahmen zu beschliessen.

Der WWF appelliert nun an den Bund. Er soll bei der aktuellen Revision des CO2-Gesetzes Druck auf die Kantone machen, auch auf den Kanton Baselland.

Die beiden Basel reagieren gelassen

Die Bewertung des WWFs nehmen die beiden Kantone gut auf. Matthias Nabholz, Leiter des Amts für Umwelt und Energie im Kanton Basel-Stadt, freut sich vor allem darüber, dass der Kanton Basel-Stadt eine bessere Bewertung als noch beim letzten Ranking im Jahr 2014 erhielt.

Beim Kanton Baselland spricht Yves Zimmermann, Leiter des Bereichs Umwelt und Energie im Baselbiet davon, dass die Bewertung ansporne, mehr für den Klimaschutz beizutragen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    Schöne Studie des WWF. Aber der WWF ist derart unglaubwürdig. Reisen die Damen und Herren doch auch mit Fliegern, fahren mit Schwerölbetriebenen Schiffen um den Globus und wollen uns Schweizern das Energiesparen beibringen. Die Kantone an den Pranger stellen ist einfach. Aber wer bezahlt die Kantone? Der WWF vielleicht? Mitnichten.
    Ich spare Energie (Heizung, Wasser, Strom) und bezahle trotz viel Investitionen heute mehr für alles als zuvor. Danke dass der WWF mir und Kantonen hilft!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    BS hat ja schliesslich auch den Klimanotstand ausgerufen. Da muss ma ja top sein!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen