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Basel Baselland Kein Stellenabbau bei Roche geplant

Der Basler Pharmakonzern Roche hat im 2013 einen neuen Rekordgewinn erzielt - vor allem dank Krebsmedikamenten. Davon profitiert auch der Standort Basel, wo derzeit der neue Roche-Turm in die Höhe gezogen wird. Im Gegensatz zu Novartis will Roche in Basel keine Stellen abbauen.

Kurve mit der Anzahl Stelle in der Schweiz
Legende: Roche hat in den letzten Jahren die Zahl der Arbeitsplätze in der Schweiz ausgebaut - Im Jahr 2011 stagnierte die Zahl. Keystone

Roche-Chef Severin Schwan hatte bei der Medienkonferenz am Donnerstag Grund zur Freude: Über 11,4 Milliarden Franken Gewinn erwirtschaftete sein Unternehmen im letzten Jahr.

Schwan lässt mit diesen Zahlen den Lokal-Rivalen Novartis im Schatten stehen: Bei Umsatz und Gewinn konnte Roche stärker zulegen als Novartis.

Vor allem im Pharmageschäft distanzierte Roche Novartis deutlich: Während Roche die Pharmaverkäufe um sieben Prozent auf 36,3 Milliarden Franken steigern konnte, musste sich Novartis mit einem Plus von bloss drei Prozent zufrieden geben. Weit weniger als Novartis machen Roche auslaufende Patente und die Konkurrenz durch Generika zu schaffen.

Was den Personalbestand betrifft, haben beide Konzerne zugelegt im letzten Jahr. Aber: Novartis will den Personalbestand in der Schweiz im laufenden Jahr bei 15'000 einfrieren und plant einen Abbau von rund 500 Stelle in Basel. Dabei ist auch mit Entlassungen zu rechnen. Bei Roche, wo die Zahl der Mitarbeitenden in der Schweiz um 700 auf rund 11'800 anstieg, ist dagegen weiteres Wachstum angesagt.

Roche-Chef Severin Schwan sagt gegenüber dem Regionajournal Basel von Radio SRF: «Wir fühlen und sehr wohl in Basel, finden hier sehr gute Rahmenbedingungen und bauen den Standort entsprechend aus.»

Entwicklung Mitarbeiterzahlen Roche Schweiz

20062007200820092010201120122013
8'9089'5239'99110'31910'54110'54011'15011'867