Let's Play Mehr als Ballern: Videogames nun auch am Theater Basel

Sogenannte «Let's Play» erfreuen sich auf online-Plattformen wie Youtube grosser Beliebtheit. Dabei schaut man zu, wie jemand ein Videogame spielt und kommentiert. In der Monkey Bar des Theater Basel finden solche Anlässe nun live vor Publikum statt.

Bar mit vielen Leuten, die ein Videogame mitverfolgen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Let's Play In der Monkeybar schauen knapp 50 Leute dabei zu, wie jemand ein Videogame spielt. ZVG

Lena Frei, Organisatorin des «Live: Let's Play», erstaunt es immer wieder, wie wenig viele Leute über Games wissen: «Die meisten denken sich, hier wird wild herumgeballert», dabei sei auch die Game-Welt wahnsinnig divers und gute Games könne man durchaus mit guten Büchern oder guten Filmen vergleichen.

Videogames, eigene Kultursparte

In der Monkey-Bar des Theater Basel veranstaltet Lena Frei regelmässig so genannte «Live: Let's Play». Dabei ist das Publikum live dabei, während Manuel Thomas, Dozent für Gamestudies, das Adventure-Game «Live is strange» durchspielt und kommentiert. «Games sind in der Zwischenzeit eine eigene Kultursparte. Gewisse Spiele sind Kunst», so Thomas.

Mit der Veranstaltungsreihe «LIVE: Let's Play» öffnet sich das Theater Basel einer neuen Kunstsparte - und vielleicht auch einem neuen, jüngeren Publikum.

(Regionaljournal Basel, 17.30)