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Adrian Lüscher ist froh, dass es kein Feuer ausbrach
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 06.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:51 Minuten.
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Mehrere Brandsätze gefunden Versuchter Anschlag auf Baselbieter Halal-Schlachthof

Unbekannte haben versucht, auf die Firma Halal Schlachthof und Fleischhandel in Buckten BL einen Brandanschlag zu verüben. Es gab jedoch weder Sachschaden noch wurde jemand verletzt.

Zeitungsredaktion wurde gewarnt

Über den versuchten Brandanschlag informierte die Baselbieter Polizei in einer Mitteilung vom Montag. Auf den Vorfall aufmerksam gemacht worden ist sie am Sonntag von einer Zeitungsredaktion, die kurz vor 14 Uhr von einem unbekannten Absender eine Mail erhalten hatte. Darin bekannte sich dieser, im Schlachthof in Buckten einen Brand gelegt zu haben.

Umgehend kontrollierte die Polizei das Firmenareal und das Gebäude. Hinweise auf einen Brandanschlag wurden jedoch zunächst keine gefunden, wie es in der Mitteilung heisst. Erst als am späteren Nachmittag die Räumlichkeiten untersucht wurden, stiess die Polizei auf Brandsätze, die jedoch nicht gezündet wurden. Deshalb entstand auch kein Sachschaden.

Politisches Motiv vermutet

Auf dem Deutschschweizer Infoportal Barrikade.info wurde noch am Sonntag ein Bekennerschreiben von Unbekannten aufgeschaltet. Sie gaben an, dass sich der Anschlag gegen den Besitzer des Unternehmens richtet, der ein Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan sei. Mit dem Anschlag habe man dem Schlachthofbesitzer grösstmöglichen wirtschaftlichen Schaden zufügen wollen. Der Mann arbeite aber unterdessen gar nicht mehr im Unternehmen.

Die wohl aus der linksextremen Szene stammenden anonymen Bekenner werfen dem Schlachthofbesitzer vor, in der Schweiz über die UETD, die Union der Europäisch-türkischen Demokraten, federführend bei der Rekrutierung von Menschen für Erdogans Partei AKP zu sein. Er sei damit «eine bedeutende politische Stütze für den faschistischen Block der AKP-MHP in der Türkei».

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ph. Greene  (pgr)
    Gewalt ist sicher nicht der richtige Weg ein politisches Anliegen durchzubringen. Gewalt ist demokratiefeindlich und ist mit allen Mitteln zu bekämpfen. Falls bekannt wird welche Szene dahintersteht und diese sich nicht von diesem Einzeltäter distanziert, soll diese Gruppieren verboten werden. Wir müssen alles tun um den Frieden in unserem Land zu erhalten.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Natürlich ist die Halal-Schlachterei eine Tierquälerei. Aber dass man gleich den Schlachthof böswillig in Brand steckt, ist verwerflich und inakzeptabel. Es gäbe andere Möglichkeiten, um seiner Wut über diese Tierquälerei Ausdruck zu verleihen, ohne Schaden anzurichten.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Es wurde KEIN Schaden angerichtet!!
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    2. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Frau Zelger. Wie oben im Artikel zu Lesen ist geht es denn Unbekannten nicht um dass Tierwohl sondern um Politische Anliegen.
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    3. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Hr.Singer,das ist dem Zufall und glücklicherweise der Unfähigkeit
      der Attentäter zu verdanken.Auch versuchte Brandstiftung ist
      ein schweres Delikt,da völlig unberechenbar.
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  • Kommentar von I. Bürgler  (I.Bürgler)
    Schächten ist Tierquälerei vom gröbsten. Ein Afron der Schweizer Behörde, dass so etwas überhaupt erlaubt ist in der Schweiz.
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    1. Antwort von David Brunner  (db)
      Ist es Tierquälerei vom Gröbsten? Ist es schmerzhaft? Es sieht sehr dramatisch aus, einverstanden, halt wegen dem ganzen Blut, aber die Tiere zucken auch, wenn man sie anderswie tötet. Mir ist nicht klar, ob es sehr schmerzhaft ist. Ich will nicht zynisch wirken, aber es ist ja auch eine Art, wie sich Menschen das Leben nehmen und da ist es nahe liegend, dass sie keine brutale Art wählen.
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    2. Antwort von Alfons Bauer  (frustriert)
      Affront. Oder Afrin, die Stadt in Syrien, die von Linksextremisten so hochgehyped wird.
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    3. Antwort von I. Bürgler  (I.Bürgler)
      Brunner@ Wenn ein Metzger in einem normalen Schlachthof einem Tier den Hals bei lebendigen Leib aufschlitzt, wird er von jedem Veterinär angezeigt und dem Metzger wird ein Verfahren wegen Tierquälerei vom gröbsten angehängt. Vermutlich erhält er sogar ein Berufsverbot als Schlachter - zurecht meiner Meinung. Es tut nicht weh? Habe ich sie da richtig verstanden? Möchten Sie sich den Blinddarm ohne Narkose operieren lassen? Warum nicht? Beim Schächten wird die Kehle durchgeschnitten!Ohne Narkose!
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    4. Antwort von I. Bürgler  (I.Bürgler)
      Brunner@ Zudem ist auch das Importieren von Halalfleisch indirekte Unterstützung von Tierquälerei - unsere Behörde macht munter mit. Warum? haben Sie vor etwas Angst? Man muss nicht fragen, vor was. Jeder wird aber als Tierquäler hingestellt, wenn wir einer lebendigen Katze nur kaltes Wasser nachgiessen (es wurde dick im Blick recherchiert) Ja was für eine schlimme Tat von einem Tierquäler! Noch Fragen? Was ist nur mit unserer Behörde passiert?
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