Michael Fässler: «Ich sehe den Schicksalsschlag als Chance»

Michael Fässler wollte Eishockey-Profi werden. Mit 17 Jahren brach er jedoch auf dem Eisfeld zusammen, er hatte eine Hirnblutung. Danach musste er sich im Leben neu orientieren und fand eine andere Sportart, die ihn erfüllt.

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Bildlegende: Michael Fässler (26) hatte mit 17 Jahren eine Hirnblutung. SRF

«Während der Reha spielte ich viel Tischtennis. Irgendwann kam mir der Gedanke, warum ich meine Eishockey-Pläne nicht einfach im Tischtennis realisieren könnte», so Michael Fässler. Heute ist Michael Fässler Rollstuhl-Tischtennis-Profi.

«Die Rollstuhl-Tischtennis-Szene ist in der Schweiz zwar gross, aber das Niveau ist leider nicht sehr hoch», so Fässler. «Deshalb kann ich nicht nur mit Rollstuhlfahrern trainieren, sondern bin gezwungen auch gegen Fussgänger zu spielen.» International hingegen spielt Michael Fässler ausschliesslich gegen Rollstuhlfahrer. Der zweifache Schweizermeister hat international grosse Pläne. «Ich will an die Paralympics in Rio 2016.»

Finanziert wird Michael Fässler von Sponsoren. Vor allem das Baselbieter Olympiateam leistet einen wesentlichen Beitrag.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)