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Nach Massenauflauf Basler Behörden verschärfen Auflagen für Beizen mit Aussenräumen

Szenen wie in der Steinen am vergangenen Samstag sollen sich nicht wiederholen. Sonst wird die Polizeistunde vorverschoben.

  • Die Erlaubnis für Gastrobetriebe, eine grössere Fläche des Boulevards zu nutzen, wird an den Hotspots wieder zurückgenommen.
  • Nutzt diese Massnahme nichts, wird die Polizeistunde an den neuralgischen Orten auf 22 Uhr vorverschoben.
  • Hilft das immer noch nichts, werden die Boulevards in den schwierigen Gebieten geschlossen.
  • Die Polizei wird über Auffahrt mit grösserer Präsenz anwesend sein, um die Covid19-Massnahmen durchzusetzen.
  • Der Link, Link öffnet in einem neuen Fenster auf den Regierungsratsbeschluss betreffend neuer Restriktionen für die Gastrobetriebe in der Steinen.

Die Basler Regierung hat beschlossen, in der Steinenvorstadt die erweiterte Boulevardnutzung für die Gastrobetriebe wieder zurückzunehmen. Dies war den Beizen und Bars zugestanden worden, damit sie die Einnahmeausfälle wegen der Covid19-Massnahmen wieder kompensieren können, zumindest teilweise. Diese erweiterte Boulevardnutzung habe am vergangenen Samstag aber mit dazu beigetragen, dass sich zu viele Leute auf zu engem Raum befanden und die Abstandsregeln daher nicht eingehalten werden konnten, sagte der Basler Polizeidirektor Baschi Dürr (FDP) an einem Point de Presse.

Vorgezogene Polizeistunde

Falls diese eingeschränkte Boulevardnutzung nicht den gewünschten Effekt habe, werde die Polizeistunde auf 22 Uhr vorgezogen und zwar nicht nur in der Steinen, sondern auch an andern Hotspots. In einem weiteren Eskalationsschritt können einzelne Boulevards ganz für das Publikum geschlossen werden.

Dürr kündigte zudem an, dass die Polizei noch stärker präsent sein werde, um die Covid19-Massnahmen durchzusetzen, notfalls auch mit Bussen. Er sagte aber auch, die Polizei könne nicht überall anwesend sein.

Regionaljournal Basel; 12:03;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Dolensky  (spriss)
    Versprochen? Ist die Kantonspolizei Zürich vor Ort? Dann glaube ich daran, dass endlich eingegriffen wird. Bei nicht Einhaltung der Regeln, sollte sofort ein Ausgehverbot über das Wochenende eingeführt werden. Schlussendlich haben wir seit dem 08. März 2020 gute Erfahrungen gemacht.
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Diese Suppe auslöffeln müssen leider nicht jene, die sie eingebrockt haben, nämlich die unbelehrbaren Partygänger/innen. Es trifft stattdessen die Lokalbetreiber/innen, die ihrerseits die Regeln eingehalten haben. Wohlverstanden: Ich finde es richtig, dass die Regierung in Basel jetzt so reagiert. Aber frohlocken oder gar "BRAVO!!" rufen, mag ich trotzdem nicht.
    1. Antwort von Bruno Dolensky  (spriss)
      Solange ich als Wirt verkaufen kann, verkaufe ich und kann den eingefahrenen Verlust in Grenzen halten. Abstandsregeln sind in dieser Situation zur Nebensache geworden. Ich bin jetzt Geschäftsmann und treibe das Personal zum Verkauf an.
  • Kommentar von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
    BRAVO!!