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Basel Baselland Neuer Theaterdirektor plant ohne Zustupf aus Baselland

Neuer Direktor – alte Probleme: Auch der künftige Basler Theaterintendant Andreas Beck bangt um das Geld aus dem Baselbiet. Mit einer Charmeoffensive möchte er das Theater auch in der Landschaft beliebter machen.

Die Theater-Leitung steht vor dem Theater Basel.
Legende: Die neue Theater-Leitung: Nach der Stadt wollen sie auch ins Baselbiet. zvg

Konkret geht es aktuell um strittige 700'000 Franken. Über diese Summe stimmt der Landrat ab und entscheidet, ob das Geld zum Theater fliesst oder eingespart werden soll. Fest steht, dass Andreas Beck sein Programm ohne den Zustupf aus dem Baselbiet plant: «Ich freue mich über Zusagen der Politik. Aber ich plane erst wenn das Geld auf dem Konto ist.»

Mehr lokale Stücke als Lockvogel

Der neue Theaterdirektor setzt aber alles daran, dass sein Theater auch auf der Landschaft geschätzt wird. In seiner ersten Spielzeit will er gleich mit einem Stück im Baselbiet auf Tournee gehen; mit dem Stück «Die Ereignisse» des schottischen Autors David Greig. Dabei sollen auch lokale Chöre zusammen mit Schauspielern und Schauspielerinnen auf der Bühne stehen. Ab November tourt das Theater Basel mit diesem Stück durch das Baselbiet.

Sollte der Landkanton in zwei Wochen zusätzliche 700'000 Franken sprechen, so würde das Geld für weitere «Spezialprojekte» verwendet.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Das Theater Basel ist an dem selbst gemachten Problem selbst schuld. Die Betriebskosten sind ernorm hoch. Das Program völlig an den Leuten vorbei. Die Unterstützung von unserern Steuern (Basel) ist wahnsinnig hoch und dennoch schaft das Theater Basel dies zu verlochen. Jetzt will man erneut das Baselbiet anpumpen resp. für Geld spenden mobilisieren. Doch die Baselbieter werden nicht so dumm sein und auf dies manauver reinfallen.
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