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Pionierprojekt Basel soll zum «Hotspot» der Augenheilkunde werden

Legende: Video Neues Institut für Augenheilkunde in Basel abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 15.12.2017.

Der Basler Pharmakonzern Novartis, die Universität Basel und das Universitätsspital Basel haben heute ein gemeinsames Forschungsinstitut für Augenheilkunde gegründet. Der Kanton Basel-Stadt unterstützt das Institut finanziell.

Die wichtigsten Fakten:

  • Das Institut trägt den Namen «Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel IOB».
  • Das Institut will vor allem weltweit verbreitete Augenkrankheiten wie Glaukom («Grüner Star»), die Stargardt-Krankheit oder die Kurzsichtigkeit bekämpfen. Auf diesen Gebieten habe es in den letzten Jahren «zu wenig Innovation» gegeben.
  • Hierfür stellt das Institut rund 130 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt an.
  • Die Gründungspartner verpflichten sich, das IOB für die ersten zehn Jahre zu finanzieren. Ein Teil der Beiträge wird auch in Form von Räumlichkeiten, Dienstleistungen oder Personal erbracht.
  • Die Beiträge sollen sich rund fünf Jahre nach der Gründung ungefähr wie folgt zusammensetzen: Novartis 10 Millionen Franken pro Jahr, Universitätsspital Basel 3 Millionen, Universität Basel 2 Millionen. Der Kanton Basel-Stadt wird sich mit 5 Millionen Franken pro Jahr beteiligen, wobei dieser Betrag noch vom Grossen Rat bewilligt werden muss.
Vertreter von Universität und Novartis feiern die Gründung des neuen Instituts.
Legende: Vertreter von Universität und Novartis feiern die Gründung des neuen Instituts. zVg/Universität Basel

«Es ist Freudentag», jublierte Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, heute beim Gründungsanlass des neuen Instituts IOB. Es sei ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit von öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen. Einen würde Novartis und die Universität die gemeinsame Vision: «Wir wollen, dass blinde Menschen wieder sehen können.»

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Mit Investitionen in die Gesundheit würde man mit jedem Franken viel mehr erreichen als mit der Forschung von Krankheiten! Der Punkt ist: mit Gesundheit lässt sich kein Geld verdienen, mit Krankheiten aber sehr viel! Unser Gesundheitssystem steht völlig auf dem Kopf, alles konzentriert sich auf die kostspielige Symptoms und Schadensbekämpfung anstatt auf die Erhaltung der Gesundheit. 80% der Gesundheitskosten werden durch vermeidbare Wohlstandskrankheiten verursacht, das sind 64 Mia. pro Jahr!!
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