Reinach muss seine Schiessanlage sanieren

Jahrzehnte lang wurde auf der Schiessanlage Fiechten in Reinach geschossen. Seit über 20 Jahren schiesst dort zwar niemand mehr, der Boden ist jedoch verseucht. Nun muss Reinach die Teilsanierung in Angriff nehmen.

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Bildlegende: Auf Schweizer Schiessplätzen wurden tonnenweise Blei verschossen und liegen nun im Boden. Keystone

Seit über 20 Jahren hat auf der ehemaligen Schiessanlage Fiechten in Reinach niemand mehr geschossen. Im Boden schlummern jedoch Altlasten. Es liegen dort rund 22 Tonnen teils giftige Schwermetalle wie Blei. Nun muss Reinach die Schiessanlage teilsanieren, verlangt der Kanton.

Der ehemalige Schiessplatz wurde 1995 nach seiner Stilllegung nicht saniert, sondern lediglich umzäunt. Mit dieser provisorischen Lösung ist nun Schluss: «Der Ort soll wieder der Natur zurückgegeben werden ohne Zaun», sagt Marc Bayard, Leiter der Abteilung Umwelt und Energie in Reinach.

Die Teilsanierung der Schiessanlage dauert ab heute drei Monate und kostet rund 300'000 Franken. Gemeinde, Kanton und Bund teilen sich die Kosten.