Rekord-Ergebnis für Basler IWB

Die Industriellen Werke Basel IWB präsentieren für 2012 den besten Jahresabschluss seit ihrer Gründung. Bei einem Umsatz von rund 790 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem Gewinn von 93 Millionen Franken. Das sind zehn Millonen mehr als 2011.

Drei Windräder. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die IWB ist ihrem Ziel einer erneuerbaren Vollversorgung 2012 näher gerückt (Symbolbild). Colourbox

Die Industriellen Werke Basel IWB schliessen das Geschäftsjahr 2012 mit einem Gewinn von 93 Millionen Franken ab. Dies bei einem Umsatz von rund 790 Millionen Franken. Hauptgrund für den guten Abschluss waren das kühle und nasse Wetter sowie der Ausbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien.

Wegen der relativ kühlen Witterung haben die IWB letztes Jahr mehr Erdgas, Fernwärme und Strom verkaufen können. Ausserdem konnte auch das Geschäft mit erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Der Stromverbrauch ging zum vierten Mal in Folge zurück - wegen der Krise und dank Gebäudesanierungen.

Erneuerbare Vollversorgung auf Zielgeraden

Auch auf dem Weg zur erneuerbaren Vollversorgung sind die IWB weitergekommen als geplant. Das Ziel, die Stromerzeugung mit Wind, Solarenergie und Biomasse bis 2015 um einen Viertel (rund 500 GWh/Jahr) zu erhöhen, konnte bereits zu einem grossen Teil realisiert werden. Dies unter anderem durch den Kauf grosser Windparks in Frankreich und Deutschland. Mit 120 Millionen Franken war dieser Ausbau halb so teuer wie erwartet, dank starkem Franken und weil mit Einspeisevergütungen auch Anlagepreise sanken.

Als «Herausforderung für die Zukunft» nannte CEO David Thiel die Absicht
der IWB, das Energiesparen der Kundschaft für das Versorgungs-Unternehmen einträglich zu machen. Dabei geht es unter anderem um intelligente Angebots- und Nachfragesteuerung. Der Datenschutz sei dabei ein wichtiger Knackpunkt, räumte er ein.
 
Glasfasernetz 20 Millionen teurer

Am Rande der Medienkonferenz teilte die IWB mit, dass das Glasfasernetz, das die IWB in Basel zusammen mit der Swisscom verlegen, rund 20 Millionen Franken teurer wird als angekündigt. Weil der Ausbau viel schneller vorankommt als geplant,
würden Synergien mit dem Tiefbau wegfallen, hiess es dazu.