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Basel Baselland Sissach will mehr Geld vom Kanton für die Kunsteisbahn

750'000 Franken will der Kanton Baselland an die Sanierung und den Neubau der Kunsteisbahn Sissach zahlen. Dies ist zuwenig, findet die Gemeinde und hat beim Kantonsgericht eine Beschwerde eingereicht.

Kunsteisbahn Sissach innen
Legende: Die Zukunft der Kunsteisbahn Sissach ist unsicher. Die Gemeinde will nun mehr Geld vom Kanton. SRF

Vier Millionen Franken von Privaten, anderen Gemeinden und dem Kanton müssten bis Ende Juni zusammenkommen. Ansonsten muss Sissach seine Pläne für die Kunsteisbahn begraben. Der Kanton beteiligt sich mit 750'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.

Ein grosser Betrag, findet Gemeindepräsident Peter Buser. Trotzdem ist er überzeugt, dass der Kanton mehr zahlen soll, nämlich das Doppelte. Die Gemeinde hat darum einen Wiedererwägungsantrag bei der Regierung gestellt. Dieser wurde jedoch abgelehnt, wie die Zeitung «Volksstimme» berichtet.

Gegen diesen Entscheid der Regierung hat die Gemeinde nun eine Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht. «Die Kunsteisbahn ist ein Projekt für die ganze Region und den Kanton und nicht nur für Sissach», begründet Gemeindepräsident Peter Buser den Entscheid des Gemeinderats. Gleichzeitig zur Beschwerde habe man einen Brief an die Regierung geschrieben. Dies in der Hoffnung, dass die Regierung ein Einsehen habe und sich Kanton und Gemeinde nicht vor Gericht begegnen müssen.

Der grosse Sponsor fehlt noch

Für die Sanierung der Kunsteisbahn braucht es jedoch weit mehr als nur den ursprünglich zugesicherten Betrag des Kantons. Von den bis Ende Juni benötigten vier Millionen Franken hat die Gemeinde erst rund die Hälfte zusammen. Auch mit dem Kantonsbeitrag ist man noch weit weg vom Ziel. Und auch die Zusage eines grossen Sponsors ist bis jetzt ausgeblieben.

Buser ist zuversichtlich, dass das Geld bis Ende Monat doch noch zusammen kommt. Eine Zusage des Kantons hätte Signalwirkung auf andere Geldgeber, hofft der Gemeindepräsident: «Vielleicht denkt dann der eine oder andere: Hier steht der Kanton dahinter, nun mache ich auch mit.»

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