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Beliebtes Basel
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 29.12.2019.
abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.
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Städte-Ranking Basel ist sehr beliebt - nur nicht der Dialekt

Basel ist hinter Luzern und Bern die drittbeliebteste Stadt der Schweiz. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie.

Jetzt ist es wissenschaftlich bestätigt: Basel zählt zu den beliebtesten Städten der Schweiz. Das zeigt eine Studie der Universität Sankt Gallen, welche die «NZZ am Sonntag» heute publik gemacht hat.

Ökonominnen und Ökonomen haben untersucht, welche Städte wie beliebt sind in der Schweiz. Ihre Studie stützt sich auf eine repräsentative Umfrage. Studienleiter Andreas Herren vom Institut für Customer Insight der Universität Sankt Gallen: «Wir wollten die emotionalen Distanzen in der Schweiz messen. Schliesslich ist der Kantönligeist Teil der Schweizer Kultur.»

Beliebteste Städte

1. Luzern
2. Bern
3. Basel
4. Lugano
5. Zürich
6. St. Gallen
7. Lausanne
8. Schwyz
9. Chur
10. Neuenburg
11. Winterthur
12. Sion
13. Schaffhausen
14. Genf
15. Aarau

Dass Basel schliesslich auf Platz 3 von 15 abgefragten Städten landete, verdanke Basel:

  • einem «besonders attraktiven Kulturangebot
  • dem Arbeitsmarkt inklusiv guten Löhnen in Basel
  • zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten
  • der Politik in Basel

Dass es nicht für Silber oder Gold gereicht hat im Städteranking mit zwei Schwächen zu tun:

  • Baseldeutsch finden viele der Befragten als nicht attraktiv
  • Ausflugsziele in der Gegend werden ebenfalls nicht gut bewertet. Es fehlen Berge oder ein See.

Das Image der Baslerinnen und Basler in der Restschweiz hingegen ist trotzdem positiv. Sie werden als offen und sympathisch beschrieben. Die Ausnahme hier: Die unmittelbaren Nachbarn, Baselbieterinnen und Baselbieter, beurteilen Baslerinnen und Basler als deutlich weniger offen und freundlich.

In der Studie wurden auch Bewohnerinnen und Bewohner von Basel-Stadt und Baselland zu anderen Städten befragt: Hier zeigt sich, dass Luzern, Bern und Chur als sympathisch eingeschätzt werden. Weniger sympathisch hingegen gelten Zürich, Genf und Lausanne. Wobei sich bei der klassischen Rivalität zu Zürich ein neuer Trend abzuzeichnen scheint: Vor allem Baselbieterinnen und Baselbieter mögen Zürich nicht so, während Baslerinnen und Basler Zürich deutlich sympathischer finden.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Katharina Studer  (gino)
    Ich rede als Baslerin nicht das gehobene Baslerdialekt . Mein Vater war Berner! Gab eine gute Mischung! Ehrlich zugegeben, mag ich das echte Baseldytsch nicht besonders.
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  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Um ein bisschen Werbung für Basel zu machen: es gibt sehr wohl sehr schönen Ausflugsziele, inklusive (kleinen) Seen und Bergen. Zumal da wären: die Eremitage in Arlesheim inklusive alter Burgen, diverse Felsen zum klettern und Höhlen, der Gempen und der Passwang. Im Sommer auch schön, die Birs. Und der Jura ist auch nicht weit. St. Louis lockt mir französischem Charme und Weil am Rhein mit deutscher Gastfreundschaft. Alles mit dem Tram erreichbar. Und der Dialekt, na ja, es gibt schlimmeres ;-)
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    1. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Ihre Aufzählung in Ehren,aber darunter befindet sich kein
      einziges Ziel in Basel.Die kleinen Seen befinden sich wie
      der Passwang in Solothurn,die Eremitage in Baselland,St.Louis
      in Frankreich.Dieses sich Aneignen ist aber eine baslerische
      Eigenart,seit 1833.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Übrigens hat jeder Dialäkt seinen Reiz und gehört zur Schweiz wie der Käse, die Schoggi und das Matterhorn!
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