SVP-Nationalrat Frehner trennt sich von Parteikollege Thüring

Nachdem die Basler Zeitung berichtete, dass der SVP-Grossrat Joël Thüring mehrfach betrieben werden musste, weil er die Militärersatzsteuer nicht bezahlte, trennt sich Nationalrat Sebastian Frehner von seinem Parteikollegen. Frehner und Thüring betrieben gemeinsam die Firma «Aspero».

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Bildlegende: Sebastian Frehner will geschäftlich nicht mehr mit Joel Thüring zusammenarbeiten. Keystone

«Dieser Schritt fällt mir schwer. Joël Thüring ist eine loyale Person mit grossen Fähigkeiten und grossem Einsatzwillen», schreibt Sebastian Frehner in einem persönlichen Communiqué. Jedoch habe Joël Thüring «Mühe, finanzielle Angelegenheiten ordnungsgemäss zu erledigen. Diese Schwäche gefährdet meine Reputation als Geschäftsmann und Nationalrat.»

Nicht nur Joël Thüring, auch Frehner selbst stand im Fokus der Basler Zeitung. So seien Spendengelder für Frehners Wahlkampf nicht korrekt abgerechnet worden. Die SVP schreibt, dass es sich dabei um «längst erledigte, vier Jahre alte parteiinterne Vorkommnisse» handle. Es handle sich um eine Hetzkampagne der BaZ und um ein pietätloses und journalistischs unsauberes Vorgehen.