Tram und Bus fahren wird in der Region Basel teurer

Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) erhöht zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 die Tarife und zwar um knapp fünf Prozent. Damit sollen die Einnahmen erhöht werden. Der TNW sei im nationalen Vergleich immer noch günstig, heisst es beim Verband zur Begründung der Erhöhung.

Ein Tramzug bei der Basler Hauptpost Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch fürs Tram fahren müssen Benutzerinnen und Benutzer tiefer in die Tasche greifen. Keystone

Tram und Bus fahren wird in der Region Basel Ende 2016 teurer: auf den Fahrplanwechsel im Dezember erhöht der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) die Preise für Einzelfahrten und Abonnemente.

Ein Jahres U-Abo für Erwachsene kostet dann neu 800 statt 760 Franken, das Junioren-Abo wird monatlich drei, das Senioren- und IV-Abo fünf Franken teurer (s. Kasten).

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Auch bei den Einzelfahrten gibt es Anpassungen: so kostet ein normales Kurzstreckenbillet neu 2.30 statt 2.20 Franken. Ein Billet für eine Zone schlägt 20 Rappen, zwei und drei Zonen kosten 30 Rappen mehr. Ausserdem steigt der Preis einer Tageskarte von 17.80 auf 18.70.

Der TNW begründet die Erhöhung vor allem einmal mit dem Ausbau des Angebots. Ausserdem verlange der «Spardruck» in den Kantonen einen besseren Kostendeckungsgrad des OeV. Ausserdem würden Bund und Kantone auch verlangen, dass die Nutzer ihre Kosten stärker selber finanzieren würden. Keine Rolle spiele dabei allerdings, dass der defizitgeplagte Kanton Basel-Land sich überlegt, die Subventionen für das U-Abo ganz abzuschaffen. «Die Verhandlungen für die nun bekannt gegebenen Erhöhungen hatten schon lange vorher angefangen» sagt Adrian Brodbeck, Geschäftsführer TNW gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.

Mit der Tariferhöhung sollen die Einnahmen des Verbundes um mindestens 3,4 Prozent erhöht werden können.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)