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Verspielte Kunst Im Tinguely Museum steht ein halber Wald

Mit «Too early to panic» zeigt das Museum Werke des Baselbieter Künstlerduos Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger.

Kunst schaffen Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger aus der Verbindung von natürlichen und künstlich beeinflussten Elementen: Aus Wachstum, Transformation und Reaktion entstehen sinnlich erlebbare Werke. Das Museum Tinguely in Basel stellt das Baselbieter Künstlerpaar vor.

«Too early to panic» spielt als Ausstellungstitel an auf die Energie der Natur, die Steiner und Lenzlinger als Mitspieler einsetzen. Im Zentrum der Basler Ausstellung, die am Mittwoch öffnet, steht ein «dreiteiliges Wunderkammer-Labyrinth», ein begehbarer Dschungel von Werdendem, Wucherndem und Chaotischem bis Vergehendem.

Die raumgreifende Installation lädt Besuchende ein, sich anregen zu lassen und gleich selber aktiv zu werden. Man wird da zum Beispiel konfrontiert mit behaartem Plastik, wachsenden Kristallen aus Kunstdünger, invasiven Pflanzen oder von Ameisen gezeichneten Bildern. Die Werkschau deckt laut Museum 25 Jahre Schaffenszeit ab.

Uns ist wichtig geworden, mit Pflanzen zu arbeiten und diese auch zu beobachten.
Autor: Jörg LenzlingerKünstler aus Langenbruck

Mit der Wahl einer der Türen entscheidet man sich gleichzeitig für ein Einstiegsthema: Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. So geordnet sind Frühwerke mit eher klassischer Ordnung, eine Selbsterfahrung mit Fokus auf Schönheit sowie die Phantasie anregende Unfertigkeiten und Unsicherheiten.

Steiner und Lenzlinger wohnen in Langenbruck im Baselbiet. Die grüne Umgebung ihres Wohnortes finde auch in ihrer Kunst Einzug. Jörg Lenzlinger sagt: «Uns ist wichtig geworden, mit Pflanzen zu arbeiten und diese auch zu beobachten.»

Die Ausstellung im Tinguely-Museum dauert bis am 23. September.

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