VPOD-Müller akzeptiert höheres Rentenalter

Die Basler Linke ist offenbar bereit, die «Kröte» höheres Rentenalter zu schlucken, wie der abtretende Präsident des VPOD, Urs Müller erklärt. Er erwartet aber, dass diese Erhöhung von 63 auf 65 Jahre besonders bei Angestellten mit unregelmässigen Arbeitszeiten besonders umstritten sein könnte.

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Bildlegende: Auch Angestellte mit unregelmässigen Arbeitszeiten wie bei Spitälern oder BVB sollen zwei Jahre länger arbeiten. Keystone

Die Vorlage zur Revision der Basler Pensionskasse kommt bei Grossrätinnen und Grossräten gut an - auch die Linke scheint bereit, diese «Kröte zu schlucken», wie es Basta-Vertreter und Noch VPOD-Präsident Urs Müller ausdrückt.

Allerdings warnt er gleichzeitig vor zu viel Euphorie: gerade bei jenen Angestellten, die unregelmässige Arbeitszeiten hätten wie BVB- oder IWB-Angestellte oder Mitarbeiter der Spitäler, würde sich die Frage stellen, ob sie trotzdem länger arbeiten müssten. Dies entspreche nämlich nicht ihren ursprünglichen Anstellungsbedingungen. Urs Müller gibt zu bedenken, da gebe es noch viel Klärungsbedarf: «Denn schliesslich steht hier auch grundsätzlich die Verlässlichkeit des Kantons als Arbeitgeber auf dem Spiel.»