Weniger Eintritte aber mehr Spenden für den Basler «Zolli»

Der Zoo Basel blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück - trotz weniger Eintritten. Der «Zolli» hat 2015 zwar weniger Geld mit Eintritten und Abonnementen eingenommen, weist aber einen leicht höheren Jahresgewinn aus. Der Spendenpegel stieg wegen Zustupfen für das geplante Ozeanium sprunghaft an.

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Bildlegende: Pinguine freuen sich über die Besucher - und umgekehrt... Keystone

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Einsprachen gegen Ozeanium

Gegen den Bebauungsplan des Ozeaniums bei der Heuwaage sind fünf Einsprachen eingegangen. Dies teilt der Basler Baudepartement am Montag mit. Die Einsprechenden wünschten mehr Informationen zur Verkehrsanbindung und zur Nachhaltigkeit des Ozeaniums. Dies soll nun mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung geklärt werden.

Der Ertrag aus verkauften Eintrittskarten und Abos sank um knapp ein Prozent auf rund neun Millionen Franken, wie dem am Montag publizierten Jahresbericht zu entnehmen ist. Grund: Im Vorjahr sei der Frühling schöner gewesen. Das Geld stammt von insgesamt rund einer Million Eintritten, die das neue elektronische Zählsystem für 2015 ermittelt hat.

Gemäss der bis 2014 verwendeten Umrechnungsmethode hätte der Zolli für 2015 allerdings doppelt soviele Eintritte ausgewiesen. Die alte Methode war also wie vermutet zu grosszügig. In Zürich hatte sich der Wechsel auf das neue Zählsystem ähnlich ausgewirkt.

Auch das Finanzergebnis schrumpfte im letzten Jahr von 2,8 Millionen auf knapp 700'000 Franken. Spenden, Geschenke, Nachlässe, Legate und Patenschaften flossen dem Zolli insgesamt 17,7 Millionen Franken zu mehr als doppelt soviele wie im Vorjahr.