Pensionskasse Baselland Weniger Rente für Baselbieter Kantonsangestellte

Die Basellandschaftliche Pensionskasse reagiert auf die schwierigen Bedingungen an den Anlagemärkten und senkt ihre Zinssätze. Der technische Zinssatz wird auf 1,75 Prozent gesenkt. Der Umwandlungssatz wird in vier Schritten von 5,80 auf 5,00 Prozent reduziert. Das hat Folgen für zukünftige Rentner.

Aufgrund tiefer Zinsen fliessen heute nur ungenügende Erträge aus den Kapitalmärkten in die Pensionskassen. Das heisst: Die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) verdient zu wenig Geld. Sie sah sich deshalb gezwungen, ihre Zinssätze anzupassen. Der technische Zinssatz wird von 3,00 auf 1,75 Prozent gesenkt. Der Umwandlungssatz wird in mehreren Schritten von 5,80 auf 5,00 Prozent reduziert.

«Schmerzhafter Einschnitt»

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Mehr als 24'000 Berufstätige sind bei der BLPK versichert. Über 10'000 Personen beziehen derzeit eine Rente. Die BLPK ist eine Sammeleinrichtung und setzt sich aus rund 60 Vorsorgewerken zusammen. Ihnen gehören unter anderem auch der Kanton Basel-Landschaft, die Gemeinden, die Hochschulen und die Spitäler an.

Mit diesem Entscheid wolle der Verwaltungsrat der BLPK die zukünftigen Renten und die finanzielle Stabilität der Kasse sichern, schreibt dieser in einer Medienmitteilung. Für die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner habe dieser Entscheid jedoch «schmerzhafte Einschnitte» zur Folge, heisst es weiter. Konkret: Die Renten werden sinken.

Wie genau eine Senkung im Einzelnen aussieht, kann Hans Peter Simeon, Vorsitzender der Geschäftsleitung nicht sagen. Der Pensionskasse seien 60 verschiedene Vorsorgewerke angeschlossen. «Die müssen über ihren Vorsorgeplan entscheiden», sagt Simeon. Es sei jedoch möglich, dass sie die Senkung abfedern und nicht vollständig auf die zukünftige Rentnerin oder Rentner abgeben.