Zahlungen an Baselbieter Schwarzarbeitskontrollstelle eingestellt

Der Bund und der Kanton Baselland haben ihre Zahlungen an die Schwarzarbeits-Kontrollstelle ZAK sistiert. Zuerst sollen die vom «Regionaljournal Basel» aufgedeckten Ungereimtheiten abgeklärt werden.

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Bildlegende: Die Zentrale Arbeitsmarktkontrolle bekommt vorerst keine Gelder mehr vom Bund Colourbox

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat die Zahlungen an den Kanton Baselland für die Zentrale Arbeitsmarkt-Kontrolle (ZAK) fürs Erste eingestellt. Nachdem Recherchen des «Regionaljournal Basel» bei der ZAK verschiedene Ungereimtheiten ans Licht brachten, will der Bund erst wieder Geld überweisen, wenn der Kanton seine Abklärungen über die Kontrollstelle ZAK in einem Bericht vorlegt.

Wie der zuständige Regierungsrat Thomas Weber am Donnerstag im Landrat bekannt gab, soll dieser Bericht noch dieses Jahr veröffentlicht werden. Auch die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat kürzlich ein Verfahren eröffnet, um zu untersuchen, ob öffentliche Gelder für die ZAK zweckentfremdet wurden. Es gilt die Unschuldsvermutung.