Am Ende viele Sieger am Lauberhorn in Wengen

Zuerst der Schnee auf der Piste, dann Sonnenschein für die ersten Fahrer, später Unterbruch wegen Nebels: Das Publikum, die Fahrer und die Organisatoren erlebten im Berner Oberland ein Wechselbad der Gefühle.

OK-Chef Urs Näfplin und Beat Feuz auf einer Sesselbahngondel im Jahr 2012. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch heute bei den Siegern: OK-Chef Urs Näpflin und Rennfahrer Beat Feuz - im Jahr 2012 nach dem Sieg von Feuz. Keystone

Bereits morgens um acht Uhr habe es für das Rennen gut ausgesehen, erzählt SRF-Bernhard Schär in seiner Tageschronik. Es sei aber auch klar gewesen, dass das Rennen auf verkürzter Strecke stattfinden müsse. Nach 21 Fahrern mussten Zuschauer, Fahrer und OK länger bangen, weil Nebel auf der Strecke zu längeren Unterbrechungen führte. Entsprechend glücklich war OK-Chef Urs Näpflin, als 30 Fahrer im Ziel waren. Das Rennen konnte gewertet werden.

Dies freute auch den Führenden, den Norweger Aksel Svindal. So konnte er, der sonst fast alles gewonnen hat, endlich seinen ersten Lauberhornsieg feiern. Zufrieden zeigte sich nach dem Rennen auch der Berner Skirennfahrer Beat Feuz, der in seinem zweiten Rennen der Saison 11. wurde, mir einer halben Sekunde Rückstand auf das Podest. Sein Wermutstropfen war, dass ihm ein Stein auf der Piste die Kanten beschädigte und er deshalb den Schlussteil offenbar nicht mit optimalem Material fahren konnte.