Arbeitslosigkeit steigt wegen Baugewerbe

In den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis hat im letzten Dezember die Arbeitslosigkeit weiter zugenommen. Hauptgrund ist die Bautätigkeit, die im Winter auf vielen Baustellen eingestellt wird.

Stillgelegte Baustelle im Winter. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Winter kann auf zahlreichen Baustellen nicht gearbeitet werden. Dies wirkt sich auf die Zahl der Arbeitslosen aus. Keystone

Vor allem im Wallis machte sich die Stilllegung von zahlreichen Baustellen im Dezember bemerkbar. Dort stieg die Arbeitslosenquote um 1,3 auf 5,1 Prozent. Vier von fünf neuen Arbeitslosen stammen aus der Baubranche.

Im Kanton Bern lag die Arbeitslosenquote Ende Dezember 2012 bei 2,3 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als Ende November. In den Wintermonaten erreicht die Arbeitslosigkeit vor allem aus saisonalen Gründen jeweils ihren jährlichen Höchststand. So stieg auch im Kanton Bern die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe im Dezember um 479 Personen auf 1489 Personen an.

Zunehmend sind im Kanton Bern auch die Bereiche Industrie und Handel von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Dezember 2012 waren im Maschinenbau, der Elektro- und Elektrotechnik, der Uhrenindustrie, der Papier- und Druckindustrie sowie dem Metallbau 136 Personen mehr arbeitslos als im Vormonat, wie aus Unterlagen der bernischen Volkswirtschaftsdirektion hervorgeht. Im Bereich Handel, zu dem auch das Reparatur- und Autogewerbe gehört, waren es 112 Personen mehr.

Eine Zunahme von 0,3 Prozent verzeichnet die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg. Dort waren Ende Dezember 2,8 Prozent der Erwerbstätigen ohne Arbeit.