Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Auch Berner Stadtparlament will legales Kiffen ermöglichen

Das Stadtparlament befürwortet Cannabis-Pilotversuch. Angedacht sind sogenannte Cannabis-Clubs.

Die Stadt Bern soll sich an einem Pilotversuch der Städte mit sogenannten Cannabis-Clubs beteiligen. Das Stadtparlament hat am Donnerstagabend einen Vorstoss der linksgrünen Fraktion GB/JA überwiesen und damit der Stadtregierung den Rücken gestärkt.

Eine Frau mit einem Joint
Legende: In Cannabis-Clubs soll Kiffen möglich sein. Keystone

Via Motion forderten die Grünen, dass Bern sich zusammen mit anderen Städten an einem Pilotprojekt mit «Cannabis Social Clubs» beteiligt. Die Idee ist, dass innerhalb solcher Clubs der Cannabis-Konsum freigegeben wird. Wer konsumieren will, muss zuvor einem Verein beitreten. Das Cannabis würde von staatlich lizenzierten Bauern bezogen.

Es gelte ein Zeichen für die Liberalisierung weicher Drogen und gegen die Kriminalisierung der vielen Cannabis-Konsumenten zu setzen, sagte Motionärin Leena Schmitter (GB). Die Chancen stünden gut, dass der Bund für ein Pilotprojekt im wissenschaftlichen Rahmen eine Ausnahmebewilligung geben könnte. Diese wäre nötig, weil das Betäubungsmittelgesetz den Cannabis-Konsum in der Schweiz verbietet.

Sympathie bis ins bürgerliche Lager

Der Vorstoss wurde vom Stadtrat mit 55 zu 11 Stimmen überwiesen. Er stiess auf viel Sympathie - bis in bürgerliche Kreise hinein.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von G.Beretta, Bern
    NEIN zur Hypokrisie JA zur LEGALISIERUNG. Es ist nur eine Frage der Zeit und auch die Konservativen Kreise werden es einsehen müssen, ihre Argumentationen sind veraltet die Prohibition hat versagt! Als wäre es ein "Fehler" Gottes, dass Hanf WELTWEIT wächst !?! und dann dachten manche, diesen korrigieren zu müssen, indem man eine PFLANZE verbietet? Aber hallo? dann lasst uns doch das gleiche zB mit Tomaten machen, diese werden nämlich auch von einer sehr grossen Anzahl an Leute "konsumiert"!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Es war zu erwarten, dass die "rot/grüne" Berner Stadtregierung auch beim Drogenthema wieder vorprellen will! Die kommenden Weltmächte (China, IS, Afrika) können sich freuen: Die Linken in den Industriestaaten der "ersten Welt" tun ALLES, dass der Untergang unserer hochstehenden Spass- und Konsumgesellschaft (wie uns die Geschichtbücher immer wieder belegen) beschleunigt wird! Das Ziel der linken "Menschheitsvermischer" ist die Uebernahme der Weltmacht (das Geld von den Fleissigen verteilen!)!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von G.Beretta, Bern
      Rot/grün, China, IS, Afrika, Spass und Konsumgesellschaft, Geschichtsbücher, Menschheitsvermischer…..in diesem Artikel geht es um das recht, eine Pflanze zu konsumieren. Wem es nicht gefällt soll sich zu Tode besaufen aber bitte, lasst uns in ruhe. Bollinger, ihr Kommentar ist so was von daneben…..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Auch ihr, liebe Kiffer und Hanfanpflanzer, müssen zu Kenntnis nehmen, dass wir in einem Land mit Meinungsfreiheit leben! Darum habe ich meine Ansicht über die Berner (und weitere links/grüne) Drogenpolitik als Kommentar geschrieben! Statt andere Ansichten als "völlig daneben" zu verurteilen, können Sie ja, geehrte(r) "G.Beretta" einfach Ihre eigene Meinung schreiben, warum Sie das "Drögelen" und der Umgang damit anders sehen! Gerne warte ich (als "Nichtalkoholiker"!) auf Ihre Begründung! Danke!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von G.Beretta, Bern
      Auch Herr Bolliger, hier geht's ums legal Kiffen in Bern und Sie bringen, China, die IS ?!? und Afrika ins Spiel. Sie führen Rechte Rhetorik wenn es um die Grundrechte jedes einzelnen von uns geht. Schauen Sie sich mal das Drogen ABC der BBC an, wenn Ihnen das Thema so aufs Herz liegt, dass Sie hier mitreden möchten. Informieren, überlegen und dann reden sollte immer gelten. Tabak und Alkohol sind auch Drogen, nur legal. Wo liegt die Logik? Die Drogenmafia bedankt sich und kassiert weiter….
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Trotz vielen Schreibfehler, habe ich Ihre Antwort zu Kenntnis genommen: Sie haben völlig Recht: Jede(r) Einwohner(in) (Steuerzahler und Mitfinanzierer der Sozialwerke!), hat ein wichtiges Grundrecht: Die Meinungsfreiheit! Die nützte ich am Freitag, den 13.03. um 16:16 h, indem ich die Berner Stadtregierung wegen ihrer Drogenpolitik kritisierte! Persönliche Verunglimpfungen von anderen Mitschreiber(innen) lösen gesellschaftliche Probleme kaum! Offenbar gilt dies in Ihren "Kreisen" nicht! Schade!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von G.Beretta, Bern
      Entschuldigen Sie mich für die Schreibfehler Herr Bolliger. Haben Sie eigentlich keine Argumentation zum Thema ausser meine Grammatik zu kritisieren? Jeder hat das recht auf eine Meinung. Was Sie treiben ist unrealistische, veraltete, arrogante Kritik. Kennen Sie sich mit Drogen aus oder möchten Sie einfach was mitschreiben? aber ja, es lebe die Meinungsfreiheit. was die Berner Regierung das Kiffen die USA, Afrika und die IS mit dem Thema Kiffen in Bern gemeinsam haben, wissen nur Sie…..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von G.Beretta, Bern
      Bollinger: von meinen Kreisen bin ich mir gewohnt, dass man sachlich und offen diskutiert. Cannabis wird irgendwann legal sein, ob es Ihnen passt oder nicht ! Es ist eine frage der Zeit, wir sind ja schlussendlich im 2015, obwohl manche "Kreise" noch im Mittelalter stecken geblieben sind. Finden Sie das gut, dass es legal ist, unsere Kinder mit Ritalin voll zu stopfen aber ein Joint verboten ist? Sind Sie mit der Drogenpolitik (Prohibition) einverstanden die zu gar keinem Resultat gebracht hat?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Leider darf ich hier nicht schreiben, welche Marke viele der Stadtregierung rauchen + was für menschliche Beziehungen sie privat unterhalten. Ich hoffe aber trotzdem, dass die meisten Kommentarschreiber wissen, was ich meine. Ich hoffe auch, dass das SRF-Team diesen Beitrag erscheinen lässt + ihn nicht einfach untergehen lässt. Also: das ist der Grund warum die Reitschule offen bleibt, warum Drogen legalisiert werden. Denn so wird man von den meisten Bernern wieder gewählt. So schlimm steht es.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von G.Beretta, Bern
      ich weiss nicht wovon Sie sprechen Roe ?????? wissen Sie es????
      Ablehnen den Kommentar ablehnen