Barbara Terpoorten-Maurer: «Ich will etwas bewirken»

Die Schauspielerin mit den Walliser Wurzeln spielt die weibliche Hauptrolle in der neuen SRF-Serie «Der Bestatter». Sie fühlt sich wohl in der Mainstream-Produktion. Aber eigentlich sind politische Theaterstücke ihre Welt.

Barbara Terpoorten steht im Eingangsbereich des Radiostudios. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Barbara Terpoorten-Maurer im Radiostudio Bern. SRF

Sie habe schon immer mal eine Kommissarin spielen wollen, sagt Barbara Terpoorten-Maurer. Ausserdem verdiene sie mit der TV-Rolle genug Geld, um wieder einige Independentfilme und freie Theaterproduktionen realisieren zu können.

Allerdings: «Mein Engagement beim Fernsehen ist keineswegs nur finanziell motiviert», so Terpoorten-Maurer. In «Der Bestatter» wirken arrivierte Schweizer Schauspieler und Regisseure mit. Die Zusammenarbeit mache Spass. Ausserdem könne sie sich für einmal «ganz auf das Spiel» konzentrieren. 

Theater «mit Wirkung»

Eigentlich ist die 38jährige Walliserin im politischen Theater zu Hause. Barbara Terpoorten-Maurer war Mitglied des Künstlerkollektivs 400asa, das etwa mit einem  Theaterstück über den gelähmten Skifahrer Silvano Beltrametti für Aufsehen sorgte.

In den kommenden Wochen steht sie mit Walliser Kollegen auf der Bühne. «A cooks night out» ist eine Satire, welche die überaus verschwenderische Konsumgesellschaft kritisiert. Mit Stücken wie diesem wolle sie den Menschen klar machen, dass es so nicht weitergehen könne. «Mir ist wichtig, dass ich etwas bewirken kann», sagt die engagierte Schauspielerin.