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Abstimmungen BE: Nein zu Asylsozialhilfe, Ja zur Umfahrung Aarwangen

  • Der Kredit für die Asylsozialhilfe wurde mit 54,3 Prozent abgelehnt. (Es ging um 105 Millionen Franken – 90 Millionen davon wären für die Betreuung minderjähriger Asylsuchender bestimmt gewesen.)
  • Die SVP hatte das Referendum ergriffen.
  • Der Projektierungskredit für eine Umfahrungsstrasse im Oberaargau wurde mit 60,1 Prozent angenommen.

Kantonale Abstimmungen

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 16:00

    Wir beenden unseren Live-Ticker zu den beiden Vorlagen im Kanton Bern. Die Übersicht über die Resultate finden Sie hier.

  • 15:20

    So stimmten die 10 Verwaltungskreise zu den beiden Bernischen Vorlagen:

    Tabelle
    Legende: be.ch
  • 15:14

    Definitiv: 60 % Ja zur Umfahrung Oberaargau, 54 % Nein zur Asylsozialhilfe

    Quelle: be.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster

  • 14:42

    Umfahrung Oberaargau

    Es sieht gut aus für den Projektierungskredit – die drei dürften sich bald definitiv freuen: Christoph Erb (Direktor Berner KMU), Stefan Costa (Geschäftsführer Region Oberaargau) und Nina Zosso (Kampagnenleiterin Ja zur Umfahrung Aarwangen).

    Drei Leute
    Legende: SRF
  • 14:29

    Warten auf den Verwaltungskreis Bern-Mittelland

    Zwischenstand
    Legende: be.ch
  • 13:53

    Ländliche Verwaltungskreise sagen deutlich Ja zum Kredit für die Umfahrung Oberaargau und deutlich Nein zum Kredit für die Asylsozialhilfe.

    Tabelle
    Legende: be.ch
  • 13:36

    Trend Kanton Bern ist da

    • Asylsozialhilfe wird abgelehnt.
    • Umfahrung Oberaargau wird angenommen.

    Das sagt die Trendrechnung des «Regionaljournals Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF voraus.

  • 13:29

    Blick in den Kanton Freiburg

    Das neue Gesetz über die Gebäudeversicherung ist angenommen, mit 53 Prozent Ja.

  • 13:15

    Wenn es nach dem Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli ginge, würde der Kredit für die Umfahrung Oberaargau angenommen und die Asylsozialhilfe abgelehnt.

    (Quelle: be.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster)

  • 13:10

    Es bleibt bei den 73 Prozent Ja im Wallis zum neuen Raumplanungsgesetz.

  • 12:38

    Blick ins Wallis

    Das kantonale Raumplanungsgesetz war umstritten – doch nun zeichnet sich ein deutliches Ja ab:

    120 von 127 Gemeinden sind ausgezählt, der Ja-Anteil liegt bei 73 Prozent.

    (Stand 12:39 Uhr, Quelle vs.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster)

  • 12:32

    Zusatzkredit für die Asylsozialhilfe

    Das Kantonsparlament hatte dem Zusatzkredit für die Jahre 2016 bis 2019 zugestimmt. SVP, Junge SVP und der Bund der Steuerzahler ergriffen dagegen das Referendum.

    Junge Asylsuchende beim Mittagessen in einer vorläufigen Unterkunft in Rigi-Klösterli (Kanton Schwyz).
    Legende: Der Kanton will, dass minderjährige Asylsuchende in speziellen Wohnheimen betreut werden (Symbolbild). Keystone

    Für den Kanton ist klar: Die unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) sollen in besonderen Wohnheimen betreut werden, um dem von Bundesverfassung und UNO-Kinderrechtskonvention garantierten Schutz Rechnung zu tragen. Im Vergleich zur Unterbringung in Asylzentren ist diese Lösung teurer.

    Hier würden unnötig Steuergelder ausgegeben, so die Kritiker. Aus Sicht der Kreditbefürworter könnte es aber noch kostspieliger werden, wenn die Minderjährigen nicht in auf sie zugeschnittenen Strukturen betreut würden.

  • 12:30

    Das Projekt Umfahrungsstrasse Oberaargau

    Es geht um einen Projektierungskredit von 6,6 Millionen Franken für eine Umfahrungsstrasse, die Aarwangen vom Durchgangsverkehr befreien soll.

    Die Kosten für den Bau der 3,6 Kilometer langen Umfahrung sind auf 136 Millionen veranschlagt. Gegen diese «Luxuslösung» wehrten sich Umweltverbände und Grüne mit einem Referendum.

    Karte mit eingezeichneter Umfahrungsstrasse ausserhalb von Aarwangen
    Legende: Neu gebaut werden soll eine zweispurige Kantonsstrasse. Die neue Umfahrungsstrasse soll Aarwangen entlasten (rot). be.ch
  • 12:21

    Guten Tag, wir begrüssen Sie zum Liveticker. Wir berichten hier über die Vorlagen im Kanton Bern und werfen auch Blicke ins Wallis, den Kanton Freiburg und auf grössere Gemeinden.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 Uhr / laufende Berichterstattung)

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Für einmal hat das Berner-Stimmvolk realistisch und langfristig entschieden: Das ständig luxusiöser werdende "Asyl(un)wesen" wurde gestoppt und die unhaltbare Verkehrs-Situation durch Aarwangen wird aufgehoben (mit einer Umfahrung). Humanes Flüchtlingswesen JA, aber mit realen Möglichkeiten! Verkehrs-Probleme mit klaren Verbesserungen lösen, aber ohne überrissene Projekte! So sehe ich diese 2 Resultate als vernünftige Entscheide!
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