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Bern Freiburg Wallis Bern feiert seine neue Bundespräsidentin Sommaruga

Stadt und Kanton Bern haben heute die neue Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga gefeiert. Auf die Magistratin wartete ein regelrechter Fest-Marathon.

Legende: Video Sommaruga gefeiert abspielen. Laufzeit 2:32 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.12.2014.

Die frisch gewählte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ist in ihrer Wohngemeinde Köniz herzlich empfangen worden. Einige hundert Bewohner fanden sich zum Umtrunk im Schlosshof ein, wo Glühwein und Marroni bei kalter Witterung gute Dienste leisteten.

Kanton und Wohngemeinde hatten die Wahlfeier für die erste Berner Bundespräsidentin gemeinsam organisiert. Die Festivitäten begannen im Berner Rathaus, wo Sommaruga am Mittag mit einem Salut der Ehrenformation des Kantons Bern begrüsst wurde.

Danach reiste ein Grossteil der Schweizer Politprominenz in Bussen der städtischen Verkehrsbetriebe in den Vorort Köniz. Dort ging im Oberstufenzentrum der Gemeinde der offizielle Festakt über die Bühne.

Sommaruga überraschte das Publikum mit einer Filmvorführung: Die ausgebildete Pianistin zeigte den Kurzfilm-Klassiker «The Music Box», wo Stan Laurel und Oliver Hardy beim Transport eines Klaviers so ziemlich alles in die Hosen geht.

Politik mit Stan und Ollie

Das sei ein «sehr politischer Film», befand Sommaruga. Er zeige, dass es manchmal der etwas weitere Weg sei, der als einziger einfach und sicher ans Ziel führe. Dass Laurel und Hardy das letzte Hindernis nur durch Zufall und Glück überwinden, entspreche ebenfalls ihrer vierjährigen Erfahrung im Bundesrat.

«Als Bundesrätin gibt es viel Kritik», sagte Sommaruga. «Manchmal ist sie begründet, manchmal ist sie ungerecht. Man erhält aber auch Lob. Und wenn ich ehrlich bin: Das Lob ist manchmal ebenso ungerecht.» Was als geschickter politischer Schachzug gelobt werde, sei hin und wieder nichts als eine Mischung aus Intuition und Glück.

Der scheidende Bundespräsident Didier Burkhalter versicherte den knapp 300 geladenen Gästen, Simonetta Sommaruga sei für ihn «nicht eine Kollegin, sondern eine Freundin». Ob dies auf alle Bundesratsmitglieder zutreffe, liess er auch auf Nachfrage des Moderators offen.

Nach einem kurzen Umzug zum Schlosshof mischten sich Sommaruga und die geladenen Gäste bei einem «Winterapéro» kurz unter die Bevölkerung. Am Donnerstagabend wurde die Festgemeinde zu einem Bankett in der Stadtberner Elfenau erwartet. Dort hatte die Stadtgärtnerei ein Gewächshaus in ein festliches Lokal umgewandelt.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von alfred tanner, biel
    Jedes Land hat seine Regierung, die es verdient. Leider hat die Schweiz etwas besseres verdient als Bundespräsidentin Komplettversagerin S. Sommaruga! Hoffentlich geht das politische Jahr 2015 schnell vorbei! An die Parlamente: Schaut Simonetta Sommaruga genau auf den Mund und ihre Finger. Sie sagt nämlich nicht alles was sie tut und was sie sagt, tut und hält sie nicht alles! Haltet vor allem S. Sommaruga von der EU und umgekehrt fern, sonst können wir auslöffeln, was sie voreilig verspricht!
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Der König ist tot , es lebe die Königin ! Das wird sicher auch in der EU gezeigt werden -so hoffe ich .
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Bundesräte und die jeweiligen Bundespräsidenten(innen) werden von den beiden Parlamentskammern (Volksvertreter(innen)") gewählt. Dass sich danach die Gewählten feiern lassen und pompöse Festlichkeiten stattfinden, will niemand kritisieren. Die SP'lerin wird aber schon bald wieder an ihren "Entscheiden", "Voten" und "Nichthandeln" (zB. im Asylwesen!) gemessen werden! Dann ist nicht mehr feiern und lächeln angesagt! Wir Bürger(innen) verlangen executive Lösungen und Einsatz für UNSER Land!
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