Schweiz aktuell extra vom Donnerstag, 17. Januar

Licht und Schatten: Oft nur eine Hundertstelsekunde trennt Freud von Leid auf der Skipiste. Zwei Profisportler, die dies selbst bereits erlebten sind bei Mario Grossniklaus zu Gast: Daniel Mahrer und Ueli Steck. Stellen Sie ihnen Fragen!

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Schweiz aktuell extra vom 17.01.2013

41 min, aus Schweiz aktuell vom 17.1.2013
Daniel Mahrer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Daniel Mahrer Keystone

Insgesamt acht Weltcupsiege und eine Bronzemedaille konnte Daniel Mahrer in seiner Skikarriere einfahren. Einen Titel verbindet Mahrer allerdings mit speziellen Erinnerungen: 1991 wurde der 51-Jährige unverhofft als Sieger des Lauberhorn-Rennes gewertet. Grund dafür war der tragische Sturz des Österreichers Gernot Reinstadler. Dieser erlag im Spital von Interlaken seinen Verletzungen. Trotzdem blieb Mahrer auch nach seiner Karriere den Skipisten treu: Seit sieben Jahren organisiert der Churer sportliche Events auf und neben der Piste.

       

    

Ueli Steck Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ueli Steck Ludovic Péron

Ueli Steck liebt die Berge: Bereits mit 18 Jahren durchstieg er die Eiger-Nordwand, eine der schwierigsten Kletterpartien der Welt. Wie Mahrer musste auch Steck sich mit dem Tod auseinandersetzen: 2007 wurde er bei einer Klettertour im Himalaya von einem herunterfallenden Stein am Kopf getroffen. Wie durch ein Wunder überlebte Steck den Unfall einzig mit einigen Prellungen und einer Gehirnerschütterung. Doch der 37-Jährige dachte nicht ans Aufhören – im Gegenteil: Im letzten Mai bestieg der Emmentaler sogar den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, ohne künstlichen Sauerstoff.

Ausserdem bei Schweiz aktuell extra: Die Schneewanderer nähern sich dem Ziel. Die vierte Etappe führt sie vom Mutthorn nach Mürren.