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Bern Freiburg Wallis Berner Reitschule setzt Zeichen gegen Drogenhandel

Die Betreiber der Reitschule wollen sich gegen den Handel mit harten Drogen auf dem Vorplatz wehren. Am Samstag blieben die Tore des alternativen Kulturzentrums bis Mitternacht geschlossen, in den nächsten Tagen folgen weitere Aktionen. In der Nacht kam es vor der Reitschule zu Zwischenfällen.

BLick auf den Vorplatz der Berner Reitschule
Legende: Die Reitschulbetreiber sagen: Handel und Konsum von harten Drogen und damit verbundene Gewalt seien nicht tragbar. Keystone (Archiv)

Wie die Mediengruppe der Reitschule mitteilt, setze man mit der Aktion ein «erstes Zeichen gegen die aktuelle Situation auf dem Vorplatz». Geplant sind auf dem grossen Platz vor der Reitschule in den nächsten Tagen unter anderem ein Kino-Abend am Mittwoch und der Auftritt mehrerer DJs an Auffahrt.

Der organisierte Handel von harten Drogen, deren Konsum und die damit einhergehende Gewalt seien für die Reitschule nicht tragbar, betont die Mediengruppe. Die Aktionen unter dem Motto «No Deal Area» solle den Besuchern bewusst machen, wofür die Reitschule stehe und wofür nicht.

Drogenhandel und Gewaltexzesse werden dem Kulturzentrum immer wieder zum Vorwurf gemacht. Eine Studie im Auftrag des Gemeinderats wies kürzlich darauf hin, dass der Drogenhandel durch die Lage der Reitschule auf der Schützenmatte begünstigt werde.

Erneute Zwischenfälle in der Nacht auf Sonntag

In der Nacht ist es vor der Berner Reitschule wieder einmal zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Vandalen gekommen. Parkierte Autos und Patrouillenfahrzeuge wurden durch Flaschenwürfe beschädigt. Verletzt wurde niemand.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Fabian Keller, 6002 Chur
    Wer je einmal in der Reithalle war, merkt das da aber sehr vieles auch stimmt. Ein grosses Kulturangebot mit diversen Facetten. gutes günstiges Essen etc. Vor wenigen Tagen gab es ein Artikel wo Seniorinnen und Senioren sich das ganze aus der Nähe betrachtet haben. Alle waren sich einig das ein wertvoller Ort sei und die Vorurteile abgebaut wurden. Manchmal lohnt es sich sich selber ein ein Bild zu machen...
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  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    Schaut Euch mal das Foto an... Mit diesem Bild werden Zugreisende in unserer Hauptstadt empfangen. Da wundert es mich nicht, dass die Schweiz im Tourismusranking auf den 6. Platz abgedriftet ist! Die Reithalle wäre ein einmalig schönes Gebäude, der Vorplatz könnte wunderschön umgestaltet werden - und Bern hätte sofort eine andere Visitenkarte vorzuzeigen. Aber anscheinend will man das nicht... weshalb auch immer!!
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  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    "Die Betreiber der Reitschule wollen sich gegen den Handel mit harten Drogen auf dem Vorplatz wehren" - bleiben die Tore nun geschlossen aus Protest (wird wohl kaum was bringen), oder damit der Handel hinter verschlossenen Toren stattfinden kann? :-) Wenn wirklich etwas gegen den Drogenhandel unternommen werden soll, dann muss die Polizei 24/7 präsent sein und hart durchgreifen - aber das wollen ja gewisse Stadträte und der Präsi nicht... also wird sich nichts ändern!
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