Berner Teillohnmodel nur zum Teil ein Erfolg

Die Stadt Bern verlängert das Projekt, bei dem Sozialhilfebezüger arbeiten gehen. Die Stadt möchte aber die Privatwirtschaft mehr in die Pflicht nehmen.

Das Teillohnprojekt jobtimal.ch dauert sicher bis Februar 2016. Das teilte die Stadt Bern am Donnerstag mit. Mit dem Projekt sollen langzeitarbeitslose Personen, welche Sozialhilfe beziehen, in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Den Lohn bezahlen die Arbeitgeber und die Sozialhilfe. Die Sozialhilfebezüger arbeiten so viel sie können.

Ein Mitarbeiter beim Putzen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gerade in der Verwaltung wurden Stellen geschaffen - auch für Reinigungsmitarbeiter. Keystone

Die Erfahrungen sind gemäss einer Mitteilung der Stadt Bern «vielversprechend». Bis diesen Oktober konnten 20 Teillohnstellen geschaffen werden. Bereits nach kurzer Zeit konnten die vermittelten Personen sowohl ihre Leistungsfähigkeit wie auch das Arbeitspensum steigern. Die Stadtregierung bedauert aber, dass nicht mehr Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft mitmachen. Die Mehrzahl der Stellen seien bis heute vor allem in der Verwaltung geschaffen worden.

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