Bernmobil und RBS spannen beim Tramverkehr stärker zusammen

Die beiden Unternehmen wollen auf diese Weise öffentliche Gelder in zweistelliger Millionenhöhe sparen.

Ein Tram fährt durch die Berner Marktgasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bernmobil und RBS streben eine «einheitliche Tramflotte» an. Keystone

Die Unternehmen wollen bei der Instandhaltung der Tramflotte in der Region Bern zusammenarbeiten, teilen sie am Dienstag mit. Damit werde der Betrieb flexibler und günstiger.

Kooperation bei der Wartung

Grössere Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten werden künftig durch den RBS in der Werkstätte im Worbboden ausgeführt. Bernmobil muss daher auch bei einer Vergrösserung der Tramflotte keine neue Werkstatt bauen.

Der RBS überträgt im Gegenzug Bernmobil die Bearbeitung der Radsätze und die Fahrzeugwäsche. Diese Arbeiten wird Bernmobil im Depot an der Bolligenstrasse ausführen. Der RBS kann so auf den Ersatz einer Drehbank für die Radsatzbearbeitung und eine neue Waschanlage verzichten.

Einheitliche Tramflotte

Weiter streben die beiden Unternehmen ab 2024 eine einheitliche Tramflotte an. Zum RBS gehört das ehemalige «blaue Bähnli» nach Worb. Seit mehreren Jahren ist die Strecke von Worb über Bern ins Fischermätteli als Linie 6 Teil des Bernmobil-Streckennetzes. Ab Ende 2016 fährt das RBS-Fahrpersonal auf dem ganzen Bernmobil-Netz.