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Besuch in der Bundesgärtnerei
Aus News-Clip vom 05.12.2012.
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Bildergalerien Besuch in der Bundesgärtnerei

Seit 1860 verfügt der Bund über eine eigene Gärtnerei. Nebst der Landschaftspflege kümmert sie sich heute vor allem um die Dekoration des Bundeshauses.

Der Boden am Bundesrain 1-9 ist voller Grünzeug und es riecht nach frisch geschnittenen Blumen. Die Floristinnen Karin Mosimann und Brigitta Baumann sind gerade dabei, die Bouquets und Gestecke für die morgige Wahl des Bundespräsidenten vorzubereiten. Passend zur Saison finden sich auch ein paar Weihnachtskugeln in den Gestecken. Gestalterisch sind den Floristinnen bei der Arbeit kaum Grenzen gesetzt. «Wir können hier sehr grosszügig arbeiten», erklärt Karin Mosimann. «Die Bouquets werden ja nicht verkauft, sondern von uns sozusagen zur Verfügung gestellt.»

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Blumenstrauss für Hansjörg Walter
Aus News-Clip vom 05.12.2012.
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Wichtige Details

Trotz der gestalterischen Freiheiten gilt es wichtige Details zu beachten. Vor allem bei Staatsempfängen gibt es klare Regeln, wie ein Arrangement auszusehen hat. «Wichtig sind dabei die Farben der Flaggen, diese sollten sich in den Bouquets widerspiegeln», erklärt Mosimann. Als Spickzettel hängt dafür ein Plakat mit den unterschiedlichsten Nationalflaggen an der Wand. Weil in der Gärtnerei saisonale Blumen verarbeitet werden, kann es auch sein, dass eine Farbe fehlt. «In diesen Fällen nehmen wir auch mal das Farbspray zur Hand oder versuchen, mit einer Vase oder einem anderen Element die richtige Farbkombination hinzubekommen.»

Damit der Verschleiss an Blumen nicht zu hoch ist, werden die Bouquets des Öfteren mehrmals verwendet. «Teilweise machen wir eine Dekoration für eine Sitzung oder einen Empfang, der gerade mal zwei Stunden dauert. In solchen Fällen werden die einzelnen Teile der Gestecke nochmals verwendet und neu kombiniert.»

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