Caroline Steffen: «Ich will die Beste sein»

Caroline Steffen aus Spiez gehört zu den besten Triathletinnen der Welt. Die ganze Woche, über 8 Stunden am Tag, trainiert sie, um die Beste zu sein. Schlagen will sie aber vor allem sich selbst.

Caroline Steffen rennt an Zuschauern vorbei. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Caroline Steffen kurz nach dem Start des Ironman auf Hawaii im Oktober 2012. Keystone

Caroline Steffen ist Weltmeisterin auf der ITU-Langdistanz, Ironman-Vizeweltmeisterin und Ironman-Europameisterin. 2012 wollte sie den Ironman auf Hawaii gewinnen. Viele trauten ihr das zu. Das Rennen bestand aus 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,1 Kilometer Laufen. Sie wurde Zweite und war bitter enttäuscht. «Solche Niederlagen gehören halt dazu», sagt sie rückblickend.

Die Berner Oberländerin Caroline Steffen lebt das Jahr hindurch in Australien – wegen der Liebe. Ihr Freund ist Australier. Dass sie zusammen in die Schweiz ziehen, kommt nicht in Frage. «Als er einmal im Winter da war, hat es ihm nicht gefallen – es war ihm viel zu kalt.» Nun leben sie im australischen Mooloolaba. Dort scheint das ganze Jahr hindurch die Sonne bei angenehm warmen Temperaturen.

Auf der Suche nach den eigenen Grenzen

Caroline Steffen ist Profiläuferin. Das heisst, sie gehört einem Team an und wird bezahlt. Das heisst aber auch, dass sie die ganze Woche trainiert, 8 Stunden am Tag. «Ich suche dabei meine eigenen Grenzen», sagt sie. Caroline Steffen liebt es, sich mit anderen zu messen. «Ich trainiere hart und viel. Klar will ich deshalb die Beste sein.» Vor allem misst sie sich aber an sich selbst. «Ich möchte immer noch ein bisschen schneller werden, das Letzte aus mir herausholen.»