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Bern Freiburg Wallis Das alte Schulhaus in Schafhausen bleibt Asylzentrum

Anwohner wehrten sich mit einer Beschwerde gegen die Asylunterkunft - erfolglos. Der Regierungsstatthalter tritt nicht auf eine Beschwerde ein.

Asylsuchende vor einem grauen Gebäude.
Legende: Ende Oktober zogen Asylsuchende in das alte Schulhaus ein. Keystone

Seit Ende Oktober ist das alte Schulhaus von Schafhausen ein Asylzentrum. Viele Bewohner der Gemeinde sind unzufrieden und machten ihrem Ärger Luft – auch mit einer Beschwerde. In ihren Augen ist die Asylunterkunft nicht zonenkonform. Sie legten deshalb Beschwerde ein gegen das Zentrum und verlangten, den Vertrag zwischen der Gemeinde Hasle bei Burgdorf und dem Kanton Bern aufzuheben. Die Gemeinde vermietet das alte Schulhaus dem Kanton, damit es als Unterkunft genutzt werden kann.

Regierungsstatthalter nicht verantwortlich

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Emmental tritt nun nicht auf die Beschwerde ein, wie er schreibt. Der Beschwerde mangle es an der «formellen Voraussetzung». Über solche Verträge könne er nicht urteilen, es handle sich nur im weitesten Sinne um eine verwaltungsrechtliche Angelegenheit. Gemäss der Mitteilung des Regierungsstatthalters ist es eine zivilrechtliche Sache. Für eine allfällige Klage sei ein Zivilgericht zuständig.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Ich musste damit rechnen, dass mir "niemand" meine gestellte Frage beantworten kann (oder will!). Die Medienschaffenden und Fotographen wissen es natürlich ganz genau. Wir NEWS-Leser(innen) müssen und können uns nun selber Antworten geben, zu und über diese ständigen "Vollverhüllungen" und "Unkenntlichmachart" von sogenannten "armen, an Leib und Seele verfolgten" Flüchtlingen, durch die Medien!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    3. Versuch, eine Frage zu diesem Bild zu stellen: Warum werden uns eingewanderte Asylanten immer verdeckt (unkenntlich) präsentiert und ein ehrlicher , "gschaffiger" Politiker, der sich mit einer "unangenehmen" Tatsache sachlich und offen meldet, wird in voller Grösse, vollständig freiem Gesicht und wenn möglich mit einem verunglimpfenden Beigeschmack ins Internet (Medien-News) gestellt ?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Mein 2. Versuch eine "Frage zu stellen": Warum werden eingewanderete Asylanten immer unerkenntlich fotographisch dargestell und Politiker, (die sich zum Beispiel ehrlich und offen zum ganzen Asyl(un)wesen äussern) werden voll erkenntlich uns vorgestellt und oftmals mit hasserfülten, fettgedruckten Titel oder Berichte gebrantmarkt? Bestimmt gibt es viele "Experten", die mich darüber aufklären können!
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