Das Jungfraujoch bleibt der Goldesel für die Jungfraubahnen

Von Januar bis Juni reisten fast 355'000 Leute aufs Jungfraujoch - 20'000 mehr als im gleichen Halbjahr zuvor. Es zahle sich aus, den asiatischen Markt intensiv zu bearbeiten, begründet die Jungfraubahn-Gruppe diesen Zuwachs. Rückläufige Zahlen gab es jedoch beim Wintersport.

Touristen auf dem Jungfraujoch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Immer beliebter bei Touristen: das Jungfraujoch Keystone

Die Jungfraubahn-Gruppe hat in der ersten Jahreshälfte 2014 ihren Gewinn um 5,6 Prozent auf 11,7 Millionen Franken gesteigert. Der Betriebsertrag der Jungfraubahn-Gruppe erhöhte sich gegenüber dem Vorjahressemester um 2,7 Prozent auf knapp 80 Millionen Franken.

Diesen Zuwachs hat die Gruppe vor allem dem Ausflugsverkehr zu verdanken: Das Jungfraujoch als umsatzstärkstes Ausflugsziel der Gruppe verzeichnete eine wachsende Nachfrage insbesondere aus Asien.

«Es zahlt sich aus, dass wir diesen Markt besonders intensiv bearbeiten», sagt Mediensprecherin Patrizia Pulfer gegenüber Radio SRF. Die Gruppenreisen würden früh gebucht und seien deshalb nicht vom Wetter abhängig. «Das ist der Unterschied zum Tagesgast, der am Morgen entscheidet, ob das Wetter stimmt.» Insgesamt reisten 354'900 Gäste auf das Jungfraujoch. Einen Ertragszuwachs von 14 Prozent erreichten auch die anderen Bergbahnen der Jungfraubahn-Gruppe.

Im Wintersport dagegen musste die Jungfrau Ski Region, an der die Jungfraubahn-Gruppe einen Anteil von über 60 Prozent hält, trotz guter Pistenverhältnisse einen Rückgang um knapp 50'000 Gäste verzeichnen. Der Erlös ist in diesem Bereich um vier Prozent gesunken.