«Das Publikum hat uns nicht im Stich gelassen»

Die Organisatoren der Turn-Europameisterschaften in Bern zogen nach Abschluss der Wettkämpfe ein positives Fazit. Organisatorische Zwischenfälle gab es kaum, und auch die Rechnung dürfte aufgehen.

Giulia Steingruber turnt ihre Bodenübung an der Kunstturn EM in Bern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zweifache Goldmedaillengewinnerin: Giulia Steingruber wird in Bern Europameisterin am Boden und im Sprung. Keystone

Die Durchführung der Europameisterschaften verlief reibungslos. «Wir sind zufrieden», sagte OK-Präsident Heinz Müller. Dank dem über den Erwartungen liegenden Zuschaueraufmarsch – mehr als 31'000 Besucher wohnten den Wettkämpfen bei – zeichnet sich ab, dass der Anlass mit einer positiven Rechnung abschliesst.

Die Erfolge und die guten Leistungen der Schweizer Athleten (vier Medaillen) trugen dazu bei, dass auch an der Tageskasse noch viele Tickets abgesetzt worden sind. «Wir wussten, als wir unsere Kandidatur 2012 eingereicht haben, dass eine Generation heranwächst, die Potenzial hat», so Müller. Die Erfolge einer Giulia Steingruber seien damals aber noch nicht absehbar gewesen.

Organisatorische Probleme tauchten in den 14 Tagen in der Berner Arena kaum auf. Der einzige nennenswerte Zwischenfall ereignete sich gleich zu Beginn, als das Podiumstraining der Junioren wegen zu tiefer Temperaturen in der Halle abgebrochen werden musste.