Das Wallis wächst stetig - auch wegen der Neat

Die Bevölkerung im Kanton Wallis nimmt zu. Dabei macht die Einwanderung - unter anderem aus der Region Bern - den grössten Teil davon aus.

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Bildlegende: Der Bevölkerungszuwachs im Wallis benötigt neue Bauten, wie hier in Crans-Montana. Keystone

Die Wohnbevölkerung des Kantons Wallis ist per Ende letztes Jahr auf 321'732 Personen angestiegen. Das sind 4710 Einwohner mehr als 2011.

Die Zunahme der Bevölkerung um 1,5 Prozent ist eine der höchsten im Vergleich mit den anderen Kantonen. Nur in Freiburg und Thurgau ist die Bevölkerung noch mehr gewachsen.

Haupttreiber für das Bevölkerungswachstum ist die Einwanderung. Im Oberwallis kommen die Zuwanderer vor allem aus dem Kanton Bern. So hat zum Beispiel der Neat Tunnel das Pendeln zwischen Bern und Wallis erleichtert. Der neue Lötschbergtunnel erleichtert demnach nicht nur den Weg aus, sondern auch ins Wallis.

Gleich verhält es sich im Unterwallis mit Leuten aus der Genferseeregion, die vor allem die billigere Wohnsituation im Wallis schätzen. Trotz dieser nationalen Migration, sind der Grossteil der Einwanderer Ausländer aus den umliegenden Ländern. Sie machen 80 Prozent aus.