Der Ghüder wird billiger in der Region Bern

Energie Wasser Bern (EWB) senkt ab 1. Juli 2016 die Grundgebühren für die Kehrichtverbrennung in der Energiezentrale Forsthaus. Das gilt für alle 22 Gemeinden, die hier ihren Ghüder abliefern. Bern will die günstigeren Tarife an die Bevölkerung weitergeben.

Die Energiezentrale Forsthaus von Energie Wasser Bern Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Energiezentrale Forsthaus von Energie Wasser Bern verbrennt den Kehricht ab 1. Juli 2016 günstiger. Keystone

Die 22 Gemeinden, inklusive der Stadt Bern, die ihren Abfall bei der Energiezentrale Forsthaus abliefern, müssen ab dem 1. Juli 2016 zehn Prozent weniger bezahlen. Der Grundtarif pro Tonne geht von 140 auf 126 Franken zurück. Energie Wasser Bern (EWB) verzichtet so pro Jahr auf 1,7 Millionen Franken.

Die Ertragslage der Kehrichtverbrennung mache diese Reduktion möglich, schreiben EWB und der Berner Gemeinderat am Donnerstag. Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit. Zuvor hatte der Preisüberwacher die Tarife als zu hoch taxiert und mit EWB bereits im April 2016 tiefere Gebühren ausgehandelt. Diese hat der Berner Gemeinderat nun genehmigt. Das ist nötig, weil EWB der Stadt Bern gehört.

Stadtberner Bevölkerung soll profitieren.

Die Berner Stadtregierig hat die Absicht, die tieferen Gebühren an die Bevölkerung weiterzugeben. Wie das zu bewerkstelligen ist, muss nun die zuständige Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün vorschlagen.