Zum Inhalt springen
Inhalt

Wahlen Stadt Bern Die Linken legen auch im Berner Stadtparlament zu

Die Bernerinnen und Berner haben gewählt. Die Linken holen nicht nur einen Sitz mehr im Gemeinderat, sondern können auch im Stadtrat zusätzliche Sitze verbuchen.

Legende: Video Wahlen in der Stadt Bern abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 27.11.2016.

Die Linke geht gestärkt aus den Berner Stadtratswahlen hervor – vor allem dank Sitzgewinnen von Jungparteien. Im Mitte-Lager muss die BDP Federn lassen. Bei den Bürgerlichen nimmt die FDP der SVP einen Sitz ab.

Legende:
Sitzverteilung im Berner Stadtrat nach den Wahlen 2016 Insgesamt zählt das Parlament 80 Sitze stadt bern

Die drei Parteien des regierenden RGM-Bündnisses verfügen im Parlament gemeinsam über 41 der 80 Sitze. Dabei büsste die SP als stärkste Partei der Stadt zwar einen Sitz ein, doch die bisher nicht vertretende JUSO erobert sich zwei Sitze. Das Grüne Bündnis und die Grüne Freie Liste können ihren Besitzstand wahren.

Insgesamt hat die Linke im Stadtrat zugelegt. Denn die Junge Alternative und die Alternative Linke holten je einen zweiten Sitz. Die GPB-DA und die PdA verteidigten beide ihren Sitz.

Mitte und rechte Seite verliert

Geschwächt wurde das Mitte-Lager, denn die BDP stellt nur noch 3 Stadträte (minus 4). CVP und EVP konnten ihren Besitzstand wahren. Die Grünliberalen haben weiterhin 7 Mandate, zudem konnte ihre Jungpartei erstmals einen Sitz ergattern.

Auf der rechten Seite des Spektrums büsste die SVP einen Sitz ein. Dafür legte die FDP zu. Beide Parteien haben nun je 9 Sitze.

Legende:
Sitzverteilung im Berner Stadtrat von 2000 bis 2016 Insgesamt zählt das Parlament 80 Sitze Stadt Bern

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Nun geht es noch tiefer in eine links/grüne "Geldverteiler"-Stadt! Solange jene, die das "Ruder umreissen" könnten nicht an die Urne gehen, werden sich die Sozialhilfe- und sonstigen abhängigen Berner(innen) mit der linken Mehrheit im Gemeinderat und den 39% Linken im Stadtparlament recht wohl fühlen! Die Frage bleibt allerdings: Wer bezahlt die nächsten 4 Jahre eigentlich hauptsächlich diese "Geldverteilerei"?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Samuel Röthlisberger (S.Roethlisberger)
      Herr Bolliger, sie können gerne nach Bern umziehen und dort abstimmen. Vielleicht ändert sich dann ja was nach ihrem Gusto. Tatsächlich aber scheinen die Menschen in Bern zufrieden zu sein. Ich bin dort aufgewachsen unter Rot-Grün und kann man nicht daran erinnern mir einen Wechsel gewünscht zu haben. Bern schreibt keine roten Zahlen und ist sehr lebenswert. Aber vielleicht hat es auch etwas mit der Lebenseinstellung zu tun.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Na also, geht doch!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen