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Bern Freiburg Wallis Die Walliser Landwirtschaft ist auf Kurs

Die Landwirtschaft im Wallis musste sich an neue Bundesregeln anpassen, um die Subventionen nicht zu verlieren. Das habe sich gelohnt, sagt die Regierung.

Schafe auf einer Weide
Legende: Viele Walliser Bauern halten Schafe. Keystone

Das neue Bundesgesetz hatte der Walliser Landwirtschaft verschiedene Probleme gebracht, etwa bei der Ausbildung der Bauern oder der Grösse der Betriebe: Mehr als 90 Prozent der Walliser Bauern sind nicht hauptberuflich tätig und haben keine offizielle Ausbildung als Bauern absolviert, wie es das Gesetz verlangt. Sie sind etwa Fabrikarbeiter und halten daneben einige Schafe.

Darum führte die Walliser Regierung zusammen mit den Bauern verschiedene Projekte durch, damit die Anforderungen des neuen Bundesgesetzes erfüllt werden. Dabei ging es etwa um die Vernetzung der Betriebe, aber auch um Biodiversität und Landschaftspflege. Das alles mit dem Ziel, die Direktzahlungen nicht zu verlieren.

Die Bemühungen hätten Erfolg gezeigt, sagt nun die Walliser Regierung. 17 Vernetzungsprojekte seien durchgeführt worden und auf über 200 Alpen habe man die Biodiversität inventarisiert. Inwiefern die Bauern auch künftig Direktzahlungen erhalten, hange davon ab, wie gut sie nun bei den Projekten des Kantons mitmachten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Sie seien meistens "Fabrikarbeiter" und halten sich daneben noch einige Schafe, lesen wir u.a. über die Walliser-Landwirtschaft. Somit darf ein Raubtier (Wolf, Luchs oder Bär) nie abgeschossen werden. Wenn doch, droht dem "Schütze" eine Freiheitsstrafe! Fabrikarbeiter sind offenbar nur Zweitklassmenschen: diejenige, die das Wallis weiterhin verbauen wollen (und zur Masseneinwanderungs-Initiative NEIN stimmen!), sind somit (laut den linksgrünen "Oekoheinis"), die "besseren" Menschen (Bauern)!
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