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Bern Freiburg Wallis Eingeschränkter Winterdienst beschäftigt Berner Kantonsparlament

Der eingeschränkte Winterdienst hat in der Fragestunde des bernischen Kantonsparlaments am Dienstag Einiges zu reden gegeben. Die Grossräte wollten Details zu den Einsparungen sowie zu den Verantwortlichkeiten wissen.

Der Entscheid der Berner Verkehrsdirektorin Barbara Egger (SP), den Grimsel- und den Sustenpass einen Monat später zu öffnen, hat hohe Wellen geworfen. Auch das bernische Kantonsparlament musste sich am Dienstag in seiner Fragestunde mit der Schneeräumung beschäftigen.

Die Einsparung belaufe sich auf rund 200'000 Franken, sagte Egger im Parlament. Das sei rund die Hälfte der Durchschnittskosten von 410'000 Franken pro Jahr. Im eingesparten Betrag sind externe Kosten von 75'000 Franken enthalten. Dies betrifft etwa die Miete von Spezialfahrzeugen sowie die Ausgaben für Spezialtreibstoff.

Wichtige Strecken sind nicht betroffen

Wo der Verkehr sehr wichtig sei, gebe es übrigens keine Beschränkungen des Winterdienstes, sagte Egger weiter. Betroffen von den Einschränkungen seien jene Strassen mit einem Aufkommen von 3000 bis 5000 Autos pro Tag. Die Schneeräumung wurde auf rund 300 Kilometern der Kantonsstrassen eingeschränkt.

Für Gemeinden, die einen Schneeräumungsverzicht erwägen, könne der Kanton übrigens nicht einstehen, sagte die Regierungsrätin weiter. Auf Gemeindestrassen müssten die Gemeinden selbst den Winterdienst garantieren.

2 Kommentare

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  • Kommentar von M Jaeger, Wildwil
    Das ist nun die Rache der Beamten nach dem Abstimmungsentscheid über die MFZ Steuer. Anstatt die Personalkosten, die in den letzten 10 Jahren trotz Einstellungsstopp um 800'000'000 Franken (in Worten achthundertmillionenfranken) gestiegen sin in den Griff zu kriegen werden ein paar tausend Franken eingespart an der Peripherie des Kantons. Die Bergler sollten einen eigenen Kanton gründen um dieser desaströsen Zentralisierung zu entgehen.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Das ist wieder mal typisch für die bürgerlichen Politiker im Grossen Rat. Nur ja keine Konsequenzen tragen als Folge der "Bireweiche" Urnenentscheide vom 23. September 2012. Am besten wäre es die ganze Gegend ab Innertkirchen aufwärts Richtung Grimsel und Susten in einen riesigen Stausee umzugestalten: auf einen Schlag wäre man dort oben die jährlich wiederkehrenden Schneeräumprobleme ein für allemal los und hätte erst noch, richtig geklotzt, in die künftige Energieversorgung investi...
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