Er malt und malt: Das Museum Franz Gertsch braucht mehr Platz

Mitte April gab das Museum Franz Gertsch in Burgdorf bekannt, dass es wegen neuer, grossformatiger Werke des Malers Franz Gertsch ausbauen will. Nun ist klar, wie.

Eine trapez-förmige Betonskulptur auf einem Stück Rasen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Oberirdisch eine Art Skulptur, unterirdisch neuer Ausstellungsraum: die Erweiterung des Museums Franz Gertsch. visualisierung pixelschmiede gmbh

Geplant ist ein neuer Ausstellungssaal im Untergrund, der an der Oberfläche in einer skulpturenartigen Form ausläuft. Diese Skulptur in Form einer abgeschnittenen Pyramide wird auf jenem Platz zu sehen sein, welcher sich heute zwischen dem Museum und der Lyssachstrasse erstreckt.

Unter dem maximal vier bis fünf Meter hohen skulpturartigen Dach erstreckt sich der neue Ausstellungssaal, der dem Museum zu rund 400 Quadratmetern neuer Ausstellungsfläche verhelfen wird, wie Museumsdirektor Arno Stein auf Anfrage sagte.

Zeithorizont Herbst 2018

Für die Erweiterung haben die Verantwortlichen ein Kostendach von drei Millionen Franken festgelegt. Der Berner Industrielle Willy Michel, Museumsinitiant und Mäzen, hat zwei Millionen Franken zugesichert. Die restliche Million soll durch weitere Spenden, Sponsoring sowie öffentliche Gelder zusammenkommen.

Zuerst braucht es nun eine Änderung der Überbauungsordnung, welche für das Gelände des Museums gilt. Dafür begann laut Arno Stein am Montag die Mitwirkung. Danach soll das Baubewilligungsverfahren stattfinden. «Wenn alles gut läuft, kann der neue Ausstellungssaal im Herbst 2018 eröffnet werden», sagt Stein weiter.